Weshalb er so heißt und wer ihn einst angelegt hat, weiß eigentlich niemand mehr so ganz genau. Dennoch trägt der Waldspielplatz im Hochwald mit einer Doppelschaukel, Wippe und Reckstange seit mehr als vier Jahrzehnten die Bezeichnung Hasenspielplatz. Jetzt haben die Freien Wähler den Namen ein für allemal in Stein meißeln lassen.

Bei einem kleinen Festakt enthüllten Joachim Kleiner und Marc Winzer im Beisein etlicher Mitglieder den großen Naturstein mit der eingelassenen Tafel, die neben dem Schriftzug auch einen Hasen zeigt. Durch Spenden haben die Mitglieder dazu beigetragen, dass der Hasenspielplatz neben einer Symbolfigur jetzt auch einen Schriftzug hat.

Marc Winzer hatte die Idee, die zwar gebräuchliche, aber bislang nirgends offiziell angebrachte Bezeichnung Hasenspielplatz in den großen Findling direkt beim Spielplatz einmeißeln zu lassen. Steinbildhauer Stefan Rosenfelder riet aufgrund der groben Struktur des Sandsteins davon ab und schlug vor, eine Tafel aus französischem Kalkstein in den Stein einzulassen.

Die Freien Wähler pflegen den Hasenspielplatz seit vielen Jahren. Sie halten die Anlage in Ordnung und haben auch den im Laufe der Jahre morsch gewordenen Holzhasen durch einen neuen ersetzt. "Uns ist das ein wichtiger Platz", so Kleiner. Und Marc Winzer ergänzt. "Das ist der letzte Waldspielplatz in St. Georgen. Ohne das Engagement der Freien Wähler gäbe es ihn nicht mehr.

" Als der Forst den Spielplatz aufgrund der nicht kehr verkehrssicheren Spielgeräte vor einigen Jahren abbauen und stilllegen wollte, weil der Forst keine Personalressourcen für die Wartung und technische Sicherung hat, haben die Freien Wähler gekämpft und mit Unterstützung der anderen Fraktionen im Gemeinderat, für den Erhalt plädiert.

Mit Erfolg. Der Forst spendierte neue Geräte, die Stadt übernimmt seither die technische Instandhaltung, und die Freien Wähler haben die Spielfläche mit Holzhackschnitzel aufgefüllt und kümmern sich um die Anlage.