Peterzell (put) Die Liebe zu Motoren ist es, welche die Mitglieder des Motorsportclubs (MSC) in Peterzell antreibt. Dabei sind das gar nicht unbedingt die schnellen lauten Maschinen sondern die Begeisterung für Altes. Das zeigt sich im Jahresprogramm des knapp 100 Mitglieder zählenden Vereins, dessen Mitglieder sich am Mittwochabend im Gasthof Rößle in Peterzell zur Hauptversammlung trafen. Oldtimer-Rallyes und vor allem das eigene Traktoren- und Oldtimertreffen in diesem Jahr standen im Mittelpunkt.

Das vergangene Jahr war nicht außerordentlich ereignisreich, berichtete Kassiererin Renate Kopp. Der Grund dafür ist recht einfach: Es war ein ungerade Jahr, also ein Jahr ohne eigene Traktoren- und Oldtimertreffen. Im Nachgang zum Fest 2016 traf man sich zum Helferfest. Außerdem war ein Team beim Mofarennen in Pfohren am Start. Dieses war aber leider vom Pech verfolgt. Das Mofa hielt nicht durch. Eine Aufgabe war die Folge.

Für das laufende Jahr wird der Terminkalender der Mitglieder deutlich voller. Zunächst wird der verein im Juni bei einer Veteranenausfahrt in Freiamt dabei sein. Beim Mofarennen in Fischbach werden voraussichtlich zwei Teams an den Start gehen. Der Wille, es unbedingt besser zu machen als in Pfohren, ist damit verbunden.

Viele Tage Arbeit kommt auf die Mitglieder in Zusammenhang mit dem eigenen Traktoren- und Oldtimertreffen in Peterzell zu. Vom 27. bis 29. Juli wird auf dem Festplatz am Schoren in Peterzell gefeiert. Zum Festauftakt startet der Freitag ab 16 Uhr traditionell mit einem Handwerkervesper. Es folgt die MSC Partynacht mit der in Peterzell bereits gut bekannten Liveband "Hautnah". Am Samstag steht die 14 internationale Veteranenausfahrt sowie das große Traktoren- und Oldtimertreffen an. Abends spielen die Schwarzwaldfeger im Festzelt. Auch am Sonntag können die Besucher nochmals die alten Traktoren und Oldtimer bewundern. Im Zelt herrscht Festbetrieb.

In das Jahr geht der MSC mit bewährtem Vorstandsteam. Einstimmig wurden der stellvertretende Vorsitzende Jörn Grimm sowie die Beisitzer Benjamin Völkel und Fritz Gronki bestätigt.