Als einer der Preisträger des Wettbewerbs "Demokratisch Handeln", den ein gleichnamiger Förderverein vergibt, waren die Eine-Welt-AG und das Eine-Welt-Schulnetzwerk für den Deutschen Engagement Preis 2018 nominiert. Das Fairtrade-Schulnetzwerkteam St. Georgen besteht aus Schülern, Eltern und Lehrern des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums, der Realschule, der Robert-Gerwig-Schule und der Rupertsbergschule St. Georgen. In den fünf Hauptkategorien konnten die Nominierten zwar keinen Preis gewinnen, nun aber sind die Teams für den Publikumspreis im Rennen.

Abstimmung im Internet

Die Gruppen haben jetzt die Chance bei der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises am 5. Dezember in Berlin geehrt zu werden. Über den mit 10 000 Euro dotierten Publikumspreis läuft im Internet ab sofort bis einschließlich 22. Oktober eine Online-Abstimmung. Die Konkurrenz um den Preis ist allerdings hoch, rund 550 Nominierte sind neben St. Georgen im Rennen. Auch nach Einschätzung von Michaela Conzelmann, Projektverantwortliche und Lehrerin am Thomas-Strittmatter-Gymnasium, sind die Chancen auf den ersten Preis sehr gering. Immerhin wartet auf die ersten 50 der Abstimmung aber eine Einladung zu einem Fortbildungsseminar. Das sei realistisch und wäre auch ein schöner Preis.

Würdigung für Engagement

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement der Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Michaela Conzelmann bemerkt den positiven Effekt solcher Wettbewerbe bei den Schülern. "Das bringt einiges an zusätzlicher Motivation", sagt sie. Es sei Bestätigung für die Bemühungen der Schüler.

Die Abstimmung, bei der man für die Projekte abstimmen kann, ist auf http://www.deutscher-engagementpreis.de zu finden. Dort erscheint der Hinweis auf der Startseite.