Stadthalle, Freitag, früher Nachmittag. Die letzten Vorbereitungen für den ersten Digitalkongress im Schwarzwald-Baar-Kreis laufen auf Hochtouren. CDU Stadtverbandsvorsitzender Marcus Müller steht vor der Bühne, begutachtet die letzten Handgriffe seiner Mitstreiter und von Hausmeister Michale Mündel und packt selbst tatkräftig mit an: "Um 16 Uhr beginnt der Kongress, bis dahin muss natürlich alles aufgebaut sein", sagt Müller.

Mit diesem neuen Infoanbot, das vom CDU-Kreisverband initiiert wurde, sollen die Bürger über das Thema Digitalisierung aufgeklärt werden: "Die Idee ist, Bürger über Möglichkeiten, Chancen und Risiken der Digitalisierung zu informieren. Dabei geht es auch um eine schnelle Internetanbindung im ländlichen Raum", betont der Stadtverbandsvorsitzende. Nachdem die Idee für eine Veranstaltung zur digitalen Welt in CDU-Kreisen stand, setzte sich Müller dafür ein, den Kongress in die Bergstadt zu holen: "Ursprünglich war das Technologiezentrum als Veranstaltungsort vorgesehen. Doch durch den anschließenden Kreisparteitag ist die Stadthalle besser geeignet."

Zwei Hausmeister und sechs CDU-Helfer sind vor Kongressstart damit beschäftigt, die letzten Tische zu positionieren. Der Aufbau wird an einem Tag bewältigt, doch die Planungen für den Digitalisierungs-Kongress dauerten drei Monate: "Wir haben natürlich auch Referenten, wie beispielsweise Felix Stiegler vom gleichnamigen Unternehmen, eingeladen. Dafür war eine rechtzeitige Planung unbedingt notwendig", erklärt Marcus Müller. Gemeinsam mit Melanie Reinl von der Stadtverwaltung habe der CDU-Stadtverband die komplette Organisation des Kongresses übernommen.

In zwei Themenblöcken sollte auch über den Ausbau des Glasfasernetzes diskutiert werden: "Das Thema ist aktueller denn je, gerade auch in unserer Region", fügt der Stadtverbandsvorsitzende an. Er geht fest davon aus, dass dieser thematisch neue Kongress nicht der letzte dieser Art sein wird: "Wenn er den Besuchern gefällt, gehe ich davon aus, dass das Thema in weiteren Veranstaltungen fortgesetzt wird. Ob in St. Georgen oder in einer anderen Kreis-Kommune, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.