Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei besuchte St. Georgen. Neben einem Gang durch die Stadt mit Bürgermeister Michael Rieger, Vertretern der Fraktionen und des Jugendgemeinderats war er auch im Technologiezentrum zu Besuch.

Dort erläuterte Geschäftsführer Martin Friedrich, wie das Zentrum Gründungswillige unterstützt. In einem so genannten Inkubator können Neugründer für einen befristeten Zeitraum Infrastruktur kostenlos nutzen und sich somit ganz auf ihre Gründung konzentrieren. Friedrich bedauert, dass St. Georgen und die Region in Ballungszentren nicht als Gründerstandort wahrgenommen werde.

Thorsten Frei pflichtete ihm bei, das Unternehmensgründungen keineswegs in Ballungszentren stattfinden müssen. Die Region Schwarzwald-Baar biete hervorragende Möglichkeiten. Die Arbeit des Technologizentrums, das zur Tradition des Industrie- und Hochtechnologiestandorts passe, hob Frei hervor.

Großer Schritt beim Lückenschluss B 33 / B 523

Bürgermeister Michael Rieger sprach das Thema Lückenschluss an. „Ich bin froh, dass wir hier schon ein großes Stück weiter sind.“ Dank dem Einsatz des Bundestagsabgeordneten sei der Lückenschluss B 33 / B 523 in den vordringlichen Bedarf gerutscht. Rieger kritisierte aber auch den Bürokratieaufwand, mit dem sich Unternehmen etwa bei einem geplanten Neubau befassen müssen. Wenn ein Genehmigungsverfahren zwei Jahre dauert, sei dies nicht förderlich.

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Thorsten Frei nannte St. Georgen „ein schönes Beispiel für eine gut funktionierende Wirtschaft.“ Die Investitionen in Bildung bezeichnete er „auch als Investition in die eigene Zukunft.“

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