Auf Einladung der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen und der Schulleitung tauschten die Lehrer der Rupertsbergschule, der Grundschule Peterzell und der Robert-Gerwig-Schule für eine Übung das Klassenzimmer mit dem Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen.

Die Idee entstand beim Helfertag im vergangenen September auf dem Gelände der Robert-Gerwig-Schule. Wehrkommandant Christoph Kleiner und Schulleiter Jörg Westermann vereinbarten, dass es eine Fortbildung für das Kollegium zum Thema Brandschutz geben sollte. Bei dieser Fortbildung ging es nicht nur um den Brandschutz an Schulen mit den entsprechenden Übungen für Schüler, sondern auch um den einfachen Brandschutz im eigenen Haushalt. Jens Baumann, Thomas Goihl und Christoph Kleiner von der Feuerwehr hatten ein interessantes Programm in Abwechslung zwischen Theorie und Praxis vorbereitet.

Bild: Robert-Gerwig-Schule

Zunächst gab Christoph Kleiner einen Einblick über die Feuerwehr St. Georgen mit ihren Abteilung, ihren Einsätzen und ihrem Einsatzgebiet. Nach einer theoretischen Einführung zum Verbrennungsdreieck, das aus Zündquelle, Sauerstoff und brennbarem Material besteht, zeigte Christoph Kleiner an kleineren Experimenten und Versuchen, wo die Gefahren im Alltag lauern können. Es sollte nicht nur bei der Theorie bleiben, es sollte auch praktische Übungen und größere Vorführungen geben. Deshalb wurde die Fortbildung auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses fortgesetzt. Hier wurde demonstriert, wie ein Fettbrand, der mit Wasser gelöscht wird, sich zu einer dramatischen Katastrophe entwickeln kann. Des Weiteren wurden zwei achtlos weggeworfene Spraydosen aufgeheizt, sodass diese explodierten.

Bild: Robert-Gerwig-Schule

Wie bei den meisten Besuchen bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Georgen endete dieser mit dem Einsatz der Drehleiter, wobei die Lehrer St. Georgen eimal von oben beobachten konnten. Auch dieses Erlebnis war beeindruckend, obwohl die Leiter aufgrund der Windverhältnisse nur zur Hälfte ausgefahren wurde. Aber hier konnten die Pädagogen erfahren, was es heißt, aus dem zweiten oder dritten Stock mit der Drehleiter gegebenenfalls gerettet werden zu müssen.

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