Zum Abschluss der sechsten Bergstadtgeschichten, die am 18. und 19. März in der Stadthalle gezeigt werden, präsentiert Rainer Jörger, der die Multimediashow zusammen mit dem Medienhaus SÜDKURIER entwickelt hat, eine richtige Schweinerei. Auf dem Hof von Andreas und Anja Burwig in Oberkirnach geht es im wahrsten Sinne schweinisch zu.

Die Heimat, die sich Anja und Andreas Burwig rund um ihren Hof in Oberkirnach geschaffen haben, gleicht einem Paradies. Auf der Koppel stehen drei Islandpferde, irgendwo auf einer Weide liegen zottelige Highlandrinder im Gras und kauen gelassen vor sich hin. Die perfekte Idylle. Wäre da nicht die kleine Rasselbande, die das Anwesen unsicher macht. Denn Andreas und Anja Burwig züchten Schweine. Nicht irgendwelche Schweine. Sondern Turopoljeschweine, eine kroatische Rasse.

Andreas Burwigs besondere Liebe zu den Tieren drückt sich dadurch aus, dass sich die Ferkel, kaum dass sie nicht mehr den permanenten Schutz der Muttersau benötigen, frei bewegen und die Gegend erkunden können. "Das macht den Ferkelchen unheimlich viel Spaß. Denn die Tiere sind sehr neugierig", sagt Andreas Burwig. So schließen die Ferkel schnell Freundschaft mit den Islandpferden, die geduldig über sich ergehen lassen, wenn sich die kleinen Schweinchen an deren Beinen schubbern. Die besondere Schweinerasse unterscheidet sich vom Hausschwein in vielerlei Dingen. So leben sie beispielsweise nicht im Stall. "Unsere Schweine sind das ganze Jahr im Freien." So nehmen sie aktiv am Leben teil. Und pflügen ganz nebenbei den Kartoffelacker der Burwigs um.

Wenn die Ferkelchen versorgt sind, dann machen es sich auch Anja und Andreas Burwig in ihrem Paradies in Oberkirnach gemütlich.
Wenn die Ferkelchen versorgt sind, dann machen es sich auch Anja und Andreas Burwig in ihrem Paradies in Oberkirnach gemütlich.

Während die Kleinen mit wehenden Schweineöhrchen am liebsten den ganzen Tag umher flitzen, sind die erwachsenen Schweine etwas gemächlicher. Sie sehen schon von weitem, wenn sich Andreas Burwig mit einem Eimer Fressen auf den Weg zu ihnen macht und grunzen freudig zur Begrüßung. Das Fressen kippt er allerdings nicht in einen Trog. Sondern verteilt es auf mehrere Stellen, so dass die Tiere ihr Fressen suchen müssen. "Das hält sie aktiv", sagt der Schweinezüchter, der auch erklärt, dass die intelligenten Tiere einen großen Spieltrieb haben und eigentlich ständig unterfordert sind.

Wenn nach einem langen und ereignisreichen Tag die Ferkelchen müde sind und endlich schlafen, dann beginnt in der Regel auch bei den Burwigs der Feierabend in ihrem Paradies und sie können es sich in ihrem eigenen Gewächshaus gemütlich machen.

In der Show erfahren die Besucher außerdem, weshalb Andreas Burwig seine Schweine zu unregelmäßigen Zeiten füttert und warum die Tiere bei ihm auch Gras zu fressen bekommen.

Tickets zu gewinnen

Für die Show am 19. März um 11 Uhr verlost der SÜDKURIER zweimal zwei Eintrittskarten. Und so können Sie gewinnen: Rufen Sie bis Montag, 13. März, 15 Uhr, die Gewinnhotline mit der Nummer 01379/370500-80 an. Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer und das Stichwort Bergstadtgeschichten. Ein Anruf aus dem Festnetz der Telekom kostet 50 Cent, Mobilfunkpreise abweichend. Die Gewinner werden benachrichtigt. Reguläre Karten für die Shows am Samstag, 18. März, um 19 Uhr sowie am Sonntag, 19. März, um 11 und um 16 Uhr, gibt es im Rathaus zu kaufen. (spr)