Zum ersten Mal hat sich in diesem Jahr anlässlich des Internationalen Friedenstags eine Gruppe von Interessierten auf dem Marktplatz getroffen. Dazu eingeladen hatte Pfarrerin Lisa Interschick mit ihrem Kollegen Diakon Martin Höfflin-Glünkin im Namen der Initiative Gläubige für den Frieden. "Wir sind nur ein kleiner Verein mit 15 Mitgliedern", stellte Lisa Interschick die heimische Friedensbewegung vor. Umso mehr freute sie sich über die vielen Besucher, die sich zum gemeinsamen Gebet versammelt hatten.

"Der Tag des Friedens wurde von den Vereinten Nationen eingeführt und genauso auf den 21. September gelegt wie der Internationale Gebetstag für den Frieden, den der Ökumenische Rat der Kirchen ins Leben gerufen hat", erklärte die Pfarrerin.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden Texte über Gewaltverzicht und Versöhnung vorgetragen, ebenso Gebete für den Frieden. Auch an Jesus wurde erinnert, der sogar zur Feindesliebe auffordert. Dabei fehlten auch nicht die Bitten um Frieden zwischen Muslimen und Christen und um Hilfe für die Menschen in Syrien. "Der Friede ist eine Kuschelecke und eine Wärmedecke, er ist eine Gottesgabe und trägt den Krieg zu Grabe", zitierte einer der Teilnehmer. Alle Besucher bekamen eine Rose, die sie zum Abschluss nach einem kurzem Gebet in eine Vase stellen konnten.

Die besinnliche Musik zum Internationalen Friedenstag in der Bergstadt bläst Lennard Fiehn mit seinem Tenor-Saxophon.
Die besinnliche Musik zum Internationalen Friedenstag in der Bergstadt bläst Lennard Fiehn mit seinem Tenor-Saxophon.