St. Georgen – Erneut konnten sich Schüler des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums über eine Auszeichnung freuen: Sie erhielten den ENSA-Schulpreis und waren zur Preisverleihung in Berlin

Der altehrwürdige Berliner Meistersaal war von viel Security gesichert, als sich die fünf für den Schulpreis des Bundespräsidenten nominierten Schulen aus ganz Deutschland dort trafen. Auch eine 23-köpfige TSG-Delegation war drei Tage nach Berlin eingeladen. Zur Preisverleihung waren allerdings nur drei Schulleitungs-, Lehrer- und Schülervertreter zugelassen. Alle anderen nahmen an Workshops teil.

Gerhard Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, überreichte der kleinen Delegation des TSG St. Georgen aber nicht einen der fünf Schul-, sondern den großen ENSA-Sonderpreis. Hier war dieser Minister genau der richtige Laudator. Schließlich wird sein Ministerium im kommenden Jahr die maximal 18 000 Euro beisteuern, den höchsten an diesem Tag vergebenen Förderpreis. Hinzu kommen im ENSA-Programm Einladungen und Reisen zu professionellen inhaltlichen Coachings zu Schüleraustauschprojekten mit fernen Ländern.

„Unter dem Motto „Think global – act local“ legt das Thomas-Strittmatter-Gymnasium den Fokus auf ganzheitliche Bildung und nachhaltiges Handeln, so die Begründung der Preis- Jury, die auch die „Zusammenarbeit mit anderen Schulen und der Kommune“ positiv hervorhob. Gewürdigt wurden insbesondere TSG-Projekte im Bereich Interkulturelle Bildung sowie BNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist seit 2016 auch Leitprinzip des neuen Bildungsplans in Baden-Württemberg). All das – zuletzt etwa der Chat der Welten mit Kolumbien – wurde am TSG erst möglich unter dem Dach des Pädagogischen Club of Rome-Profils. Dank des Engagements ganz vieler TSG-Lehrkräfte ist dieser Bildungsansatz tief in der Schulstruktur verankert, was die wesentliche Basis für diese Auszeichnung in Berlin war. “Man kann etwas bewirken. Wenn alle zusammenarbeiten, schafft man alles“, so Cheyenne Christmann, die TSG-Schülervertreterin.