St. Georgen – Am 18. und 19. März gibt es die letzten Bergstadtgeschichten. In der aufwändig produzierten Multimediashow von Rainer Jörger und dem Medienhaus SÜDKURIER werden Film- und Livebeiträge über Menschen und deren Geschichten erzählt. Einen Einsatz hat dabei auch die St. Georgener Jugendfeuerwehr.

Mit Blaulicht und Martinshorn brausen zwei Feuerwehrautos vom Hof der Feuerwehr. Kurz darauf kehren sie zurück. Doch keine aktiven Feuerwehrleute sitzen ab, sondern die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die für die Bergstadtgeschichten eine Einsatzfahrt simulierten. Natürlich rücken im Ernstfall die erwachsenen Kameraden aus. Doch auch der Feuerwehrnachwuchs übt schon früh, Feuer zu löschen.

Bevor ein Junge oder ein Mädchen aber das erste Mal einen Feuerwehrschlauch ausrollen und mit dem Strahlrohr auf eine Flamme zielen darf, braucht es Übung und theoretisches Wissen. All das wird den jungen Mitgliedern in den Übungsnachmittagen vermittelt. "Die Arbeit in der Jugendfeuerwehr besteht zu 60 Prozent aus Feuerwehrarbeit und zu 40 Prozent aus Freizeitaktivitäten", erläutert Jugendleiter Jens Baumann.

In der feuerwehrtechnischen Ausbildung lernen die Jugendlichen neben theoretischen Inhalten wie dem richtigen Umgang mit Funkgeräten beispielsweise auch Disziplin. Akkurat und geduldig stehen die Jungfeuerwehrler in ihren Uniformen in Reih und Glied, als die Kamera sie zunächst in Großaufnahme abfilmt. Auf Kommando des Gruppenführers laufen sie zügig zu den Fahrzeugen, sitzen auf und brausen mit Blaulicht und Martinshorn vom Hof. Am Steuer der Feuerwehrautos sitzen selbstverständlich Maschinisten der Aktivenwehr. Bis die Szenen zur Zufriedenheit von Kameramann Rainer Jörger im Kasten sind, sind mehrere Versuche nötig.

Szenenwechsel: Die Fahrzeuge, die eben vom Hof brausten, haben den Einsatzort erreicht. Auf dem Rossberg schlagen Flammen aus einem kleinen, extra dafür in Brand gesteckten Holzhäuschen. Mit routinierten Handgriffen werden Schläuche ausgerollt und das Feuer innerhalb weniger Augenblicke gelöscht.

Während für die jungen Feuerwehrmitglieder die Arbeit in der Jugendfeuerwehr vor allem mit Spaß und der ein oder anderen Action verbunden ist, haben die Gründer der Jugendfeuerwehr vor 25 Jahren Weitblick bewiesen, als sie damit langfristig den Feuerwehrnachwuchs sichern wollten. Wie gut das in den vergangenen 25 Jahren gelungen ist, dass die St. Georgener Bürger an 365 Tagen im Jahr Tag und Nacht auf die schnelle und qualifizierte Hilfe der Feuerwehr zählen können, das erfahren die Besucher der Bergstadtgeschichten.

Tickets zu gewinnen

Für die Show am 19. März um 11 Uhr verlost der SÜDKURIER zweimal zwei Eintrittskarten. Und so können Sie gewinnen: Rufen Sie bis Montag, 6. März, 15 Uhr, die Gewinnhotline mit der Nummer 01379/ 370500-80 an. Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer und das Stichwort Bergstadtgeschichten. Ein Anruf aus dem Festnetz der Telekom kostet 50 Cent, Mobilfunkpreise abweichend. Reguläre Karten für die Shows am Samstag, 18. März, um 19 Uhr sowie am Sonntag, 19. März, um 11 und um 16 Uhr, gibt es im Rathaus zu kaufen. (spr)