Oberkirnach – Mit dem Sommerfest der Feuerwehr Oberkirnach wird der Festreigen auf der Oberkirnacher Kammererhöhe eingeläutet. Vor dem Fest blieben noch einige Tage, um das Zelt innen auszubauen. Im Wechsel mit dem Oberkirchnacher Gesangverein Kirnachklänge engagieren sich Feuerwehr und Gesangverein seit Jahren am Innenausbau. Da sind die lange Thekenreihe, die Kaffeebar und die Bühne samt Weizenstand auszubauen. Das Hand-in-Hand-arbeiten ist für Abteilungskommandant Edgar Mayer ein wichtiges Zeichen dörflichen Zusammenhalts. Zumal etliche Feuerwehrkameraden auch am nächsten Wochenende wieder zum Dienst beim Gesangverein in vorderer Reihe stehen.

Im Gespräch mit Edgar Mayer zeigt es sich, dass der Personalaufwand nicht zu unterschätzen ist. So helfen an den drei Tagen alle Feuerwehrkameraden, einschließlich der Altersmannschaft, der Frauen und Partnerinnen im Schichtdienst. Wenn dann das Zelt mit Gästen innen und draußen voll besetzt ist, haben nicht nur die Damen im Service alle Hände voll zu tun. Auch das Personal hinter der Theke an den Getränken, an den Grills und den Fritteusen sind im Einsatz. Dass Geschirr zeitnah gespült wird, liegt in den Händen von Manfred Beha und seiner Frau Margarete.

Zwiebeln schneiden für die Steaks und den Wurstsalat, das übernimmt Barbara Storz. Wenn sie die 100 Kilogramm Zwiebeln in Ringe geschnitten hat, wird sie vermutlich die nächsten Tage Zwiebeln nur noch aus der Ferne betrachten. Unter den Händen von Gisela Günter wird die Wurstsalatportion abgewogen, auf dem Teller ausgebreitet und dekoriert, darauf zwei Scheiben Brot und schon kommt eine Kollegin und legt den Teller auf das Tablett einer Servicekraft.

Dass Besteck zum angebotenen Essen gehört, ist selbstverständlich. Noch bevor Messer und Gabel die Theke verlassen, ist Sebastian Weißer damit beschäftigt, das Esswerkzeug in einer Serviette sauber einzuwickeln. An den Grillpfannen haben die Männer ebenfalls ein ordentliches Pensum zu erledigen. Gerhard Weißer, Lukas Beha, Friedbert Fichter und Elias Hils wie Uwe Armbruster als Ablöse für Kameraden am Grill, meistern die Situation ruhig, ohne Hektik nach dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft. Da sind Grillwürste in der Pfanne, Steaks und Bratwurst, dazu Zwiebeln die zu dünsten sind. Das bedeutet, dass die Pfannen samt Grillgut ständig zu überwachen sind, damit der Gast einwandfreie Ware bekommt.

Und dann sind da noch die heißgeliebten Pommes. An diesem Arbeitsplatz mit drei Fritteusen sind Franz Günter und Ewald Bär im Wechsel im Einsatz. Als Ziel hat Franz Günter ausgegeben, dass er die Zehn-Zentner-Grenze bei den Pommes erreichen wolle. An den Getränken stehen seit Jahren dieselben Mitarbeiter. Laut Edgar Mayer sprechen sich die Besatzungen an den einzelnen Stationen untereinander ab und das recht erfolgreich. Eine nicht zu verachtende Abteilung ist die Kaffee-Ecke und Kuchenbar. Dort sind die Frauen hinter der Theke vielbeschäftigt. Ebenso die Helfer an der Weizenbar.

Edgar Mayer samt dem im Einsatz befindlichen Personal achten penibel auf Sauberkeit und Hygiene. "Wir werden von außen beobachtet, jeder kann sehen, wie hinter der Theke gearbeitet wird."

Am Sonntagnachmittag spielte der Trachtenmusikverein Langenschiltach zur Unterhaltung. Heute, am Montag, ist der Nachmittag ab 14 Uhr den Senioren und Kindern gewidmet und zum Handwerkervesper mit den über Oberkirnach hinaus begehrten Bratwürsten mit Kartoffelsalat wird ab 16 Uhr eingeladen.