Für 54 Schüler des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums begannen am Mittwoch die schriftlichen Abiturprüfungen. Gestartet wurde mit dem Fach Deutsch. Kurz vor 8 Uhr nahmen die Schüler an den Einzeltischen im Mehrzweckraum Platz. Neben den Unterlagen fanden sie auch einen vitaminreichen Gruß von den Lehrern in Form eines Apfels.

Schulleiter Ralf Heinrich und sein Stellvertreter Axel Dorer wiesen die Abiturienten noch einmal auf die wesentlichen Punkte hin. Keine Mobiltelefone, Smartwatches oder sonstige internettaugliche Geräte durften in greifbarer Nähe sein. Auf manchen Tischen waren neben den Schreibutensilien kleine Glücksbringer in Form von Plüschtierchen oder Anhängern zu sehen.

Erleichterung nach der Prüfung

Um Punkt 8 Uhr durften die Schüler die Aufgabenblätter umdrehen und die Prüfungsaufgaben ansehen. Anschließend hatten sie maximal fünfeinhalb Stunden Zeit, bis sie ihre Arbeit abgeben mussten. Am Mittag war den Schülern die Erleichterung anzusehen, den ersten Teil des Abiturs geschafft zu haben.

Eine kleine Umfrage ergab, dass die Schüler mit den Themen gut zurechtkamen. "Ich habe ein gutes Gefühl", sagte Daniel Rosenfelder, der sich für das Thema "Werke im Kontext" entschieden hatte und zu zwei Figuren aus zwei Büchern einen Interpretationsaufsatz und einen vergleichenden Text verfassen musste.

Glücksbringer für Prüfungen

Auch Franziska Schmidt war mit dem ersten Prüfungstag "im Großen und Ganzen zufrieden. Das lag sicher auch an der guten Vorbereitung." Vielleicht aber auch an dem kleinen Anhänger an ihrer Halskette, den sie von ihrer Oma zur Konfirmation geschenkt bekommen hat, und den sie immer bei wichtigen Prüfungen trägt. "Und das hat sicher schon manches Mal geholfen." Franziska Schmidt hat sich für den Gedichtevergleich entschieden. Sicherheitshalber hatte sie sich einen Plan B zurechtgelegt. "Plan B wäre 'Werke im Kontext'gewesen."

Für das Essay "Sprache leicht gemacht" haben sich Sara Raimondo und Annalena Weiß entschieden. Der erste Tag war für Sara Raimondo gar nicht so schlimm wie befürchtet. "Es ist nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt. Es dauert eigentlich nur ein bisschen länger als eine normale Klausur. Das hilft bestimmt für die nächsten Tage."

Die nächste schriftliche Prüfung findet am Freitag statt. Dann ist Englisch dran. Die letzte schriftliche Prüfung ist Mathematik am 2. Mai. Die mündlichen Prüfungen finden am 2. und 3. Juli statt. Die feierliche Zeugnisübergabe ist am Samstag, 7. Juli in der Stadthalle.