Immer im August kreuzt die Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne die Trümmer- und Staub-Spur des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Dieser Komet wurde 1862 entdeckt und umkreist ebenfalls die Sonne. Für eine Umrundung benötigt der Brocken rund 133 Jahre.

Wenn die Erde diese Umlaufbahn kreuzt, treten besonders viele kleine Materiepartikel mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein und bringen dabei die Luftmoleküle zum Leuchten. Von der Erde aus ist dieser Vorgang als Sternschnuppe zu sehen.

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So können sie die Perseiden beobachten

Die Meteore sind am gesamten Nachthimmel zu sehen. Ihren Ursprung scheinen sie jedoch alle in einem Punkt im Sternbild Perseus zu haben – daher der Name. Zur Erklärung: An diesem Punkt laufen alle Linien zusammen, verlängert man die einzelnen Spuren entgegen ihrer Flugbahnen.

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Um diesen Ursprungspunkt zu finden, sollten Sie ab vollständiger Dunkelheit freie Sicht in Richtung Norden und Nordosten haben. Jetzt exakt nach Norden und etwa 30 Grad nach oben schauen. Linkerhand sollte das Sternbild gut erkennbar sein. In etwa gleicher Entfernung nach rechts ist das Sternbild Perseus zu finden. In einem größeren Umkreis um diesen Punkt herum ist die Wahrscheinlichkeit am größten, Sternschnuppen zu sehen.

Die beste Beobachtungszeit

Die optimalen Bedingungen für erfolgreiche Sichtungen herrschen in der Nacht zwischen zwei und drei Uhr. Dann steht das Sternbild Perseus hoch am Himmel. Wer nicht so lange wach sein möchte kann natürlich auch schon früher sein Glück versuchen. Das Maximum des Meteorschauers wird am 12. August erreicht. In den Tagen davor und danach sind jedoch ebenfalls noch zahlreiche Sternschuppen möglich.

Wichtig sind ein klarer Himmel und ein möglichst dunkler Beobachtungsort ohne störende Lichtquellen. Sind die Bedingungen optimal, können Beobachter hierzulande mit rund 30 bis 40 sichtbaren Sternschnuppen pro Stunde rechnen. Angaben, wie 100 Leuchtspuren pro Stunde, sind hier am Standort eher unwahrscheinlich. Außerdem stört derzeit das helle Vollmondlicht die Beobachtung, sodass die schwächeren Lichtspuren für Betrachter nicht sichtbar sind.

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