Der Werkzeughersteller Karl Heinz Jauch GmbH mit Sitz in Dauchingen hat Anfang dieser Woche einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen gestellt, das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Zum Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Thorsten Schleich aus Villingen-Schwenningen bestellt. Als Grund für den Insolvenzantrag nennt Schleich in der Pressemitteilung den starken Einbruch der Auftragslage durch die Corona-Pandemie. Das Unternehmen beschäftigt derzeit sieben Mitarbeiter.

„Die Löhne und Gehälter für alle Mitarbeiter des Unternehmens sind bis einschließlich April 2020 über das Insolvenzgeld sichergestellt“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Karl Heinz Jauch GmbH ist seit über 50 Jahren Erstausrüster weltweit führender deutscher Hersteller von Stanzautomaten und Fertigungsstraßen für die Druckweiterverarbeitung.

Gegründet wurde das Unternehmen wurde 1946 als Firma Hauser & Baumann. Damals wurden Uhrengehäuse und Holzknöpfe, sowie Teile für die Radioindustrie hergestellt. 1980 wurde eine Produktionshalle mit rund 1000 Quadratmetern Nutzfläche. 1993 wurde die Produktions- und Lagerfläche mit einem Anbau um noch einmal 630 Quadratmeter erweitert. 2002 stiegt dann die zweite Generation ein. Annette Jauch übernahm als geschäftsführende Gesellschafterin die Bereiche Personal- und Rechnungswesen. Maik Jauch die Bereiche Technik, Verkauf und Marketing.