Der Gärtner

Die meisten Anrufe bekommt Detlef Pfundstein immer am Montagmorgen. Ab 7.30 Uhr klingelt das Telefon in der Gartengestaltungsfirma Späth auf der Schwenninger Steig. Am anderen Ende sind dann oft Hausbesitzer, Gartenbesitzer oder solche, die es werden wollen. Können Sie noch alle Aufträge annehmen, Herr Pfundstein?

Eigentlich ist Detlef Pfundstein kein Gemüsegärtner, sondern Garten- und Landschaftsbauer. Auf dem Betriebsgelände der Gartengestaltung Späth baut er aber für seine Mitarbeiter unter anderem Salate jeglicher Sorten, Kohlrabi, Zucchini und Lauch an. Dabei bleibt auch noch Zeit, selbst wenn die Auftragsbücher aktuell so voll sind wie noch nie.
Eigentlich ist Detlef Pfundstein kein Gemüsegärtner, sondern Garten- und Landschaftsbauer. Auf dem Betriebsgelände der Gartengestaltung Späth baut er aber für seine Mitarbeiter unter anderem Salate jeglicher Sorten, Kohlrabi, Zucchini und Lauch an. Dabei bleibt auch noch Zeit, selbst wenn die Auftragsbücher aktuell so voll sind wie noch nie. | Bild: Anja Ganter

Der Elektriker

25 Mitarbeiter hat Elektromeister Ralf Pfaff aktuell. Dazu fünf Auszubildende. „Wir haben unseren Betrieb in den letzten sieben Jahren verdoppelt“, sagt er. „Trotz Fachkräftemangel.“ Und wie schafft man das, Herr Pfaff?

Elektromeister Ralf Pfaff vor seinem Ausstellungsraum in Buchenberg.
Elektromeister Ralf Pfaff vor seinem Ausstellungsraum in Buchenberg. | Bild: Anja Ganter

Der Bauunternehmer

Das schlimmste Gefühl für einen Handwerker, Martin Ballof hat es in den vergangenen Monaten erlebt: Es gibt so viel Arbeit, aber man kann nichts machen. Weil das Material fehlt. Irgendwann hat er auch angefangen zu horten. Was haben Sie denn gehortet, Herr Ballof?

Martin Ballof führt sein kleines Unternehmen Martin Ballof Außengestaltungen in zweiter Generation. Früher hatten sie noch drei volle Bautrupps, zehn Mitarbeiter. Heute sind sie zu dritt. Martin Ballof und zwei Flüchtlinge, ein Auszubildender und ein Bauhelfer. Aktuell legen sie eine Terrasse an einem Einfamilienhaus in Pfaffenweiler an.
Martin Ballof führt sein kleines Unternehmen Martin Ballof Außengestaltungen in zweiter Generation. Früher hatten sie noch drei volle Bautrupps, zehn Mitarbeiter. Heute sind sie zu dritt. Martin Ballof und zwei Flüchtlinge, ein Auszubildender und ein Bauhelfer. Aktuell legen sie eine Terrasse an einem Einfamilienhaus in Pfaffenweiler an. | Bild: Anja Ganter

Der Zimmerer

Werbung macht er keine mehr. Keine Plakate, keine Anzeigen. Nur auf den Autos steht noch sein Name. Zimmerei Martin Fichter, Unterkirnach. „Wir arbeiten nur noch auf Weiterempfehlung.“ Welche Frage bekommen Sie von Ihren Kunden immer gestellt, Herr Fichter?

Martin Fichter und seine Frau Theresia in der Werkstatt ihrer Zimmerei in Unterkirnach. Seit 1989 führt Fichter das Geschäft. Aktuell haben sie fünf Mitarbeiter. Alle seit Jahrzehnten. Einen Auszubildenden haben sie dieses Jahr nicht. Die Bewerbungen, die sie bekommen haben, waren einfach zu schlecht.
Martin Fichter und seine Frau Theresia in der Werkstatt ihrer Zimmerei in Unterkirnach. Seit 1989 führt Fichter das Geschäft. Aktuell haben sie fünf Mitarbeiter. Alle seit Jahrzehnten. Einen Auszubildenden haben sie dieses Jahr nicht. Die Bewerbungen, die sie bekommen haben, waren einfach zu schlecht. | Bild: Anja Ganter

Das Immobilienunternehmen

Vertriebsleiter Christian Saur sitzt an einem sonnigen Novembernachmittag im großzügigen Besprechungsraum der Werner Wohnbau Firmenzentrale in Niedereschach und fragt: 'Wissen Sie, wie man einen Salamander fängt?'

Christian Saur ist Vertriebsleiter Deutschland bei Werner Wohnbau. Er sagt, ein Haus zu kaufen lohnt sich auch jetzt noch – wenn man ein wenig darauf achtet, wo es steht.
Christian Saur ist Vertriebsleiter Deutschland bei Werner Wohnbau. Er sagt, ein Haus zu kaufen lohnt sich auch jetzt noch – wenn man ein wenig darauf achtet, wo es steht. | Bild: Anja Ganter