Nach wie vor gilt deshalb: Wer in Bussen oder Bahnen in Baden-Württemberg unterwegs ist, muss eine FFP2-Maske oder einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. „Der Schutz der Gesundheit von Mitarbeitenden und Fahrgästen hat für uns oberste Priorität. Wer sich schützt, schützt auch die anderen Mitreisenden“, sagt ein Bahnsprecher auf Anfrage.

Aber wer kontrolliert das? Und ist das bei der hohen Anzahl von Reisenden überhaupt möglich? Wieder der Bahnsprecher: „Die Durchsetzung der gesetzlichen Vorgaben erfolgt – wie bereits seit Beginn der Pandemie – in einem engen und bewährten Zusammenwirken von Deutscher Bahn, Polizei und Ordnungsbehörden.“ Werden Fahrgäste angesprochen, sind sie laut der Bahn fast ausnahmslos einsichtig und ziehen die Maske an beziehungsweise richtig an.

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Sollten sich Fahrgäste nach einer wiederholten Aufforderung weigern, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, werden sie des Zuges verwiesen. „In Konfliktsituationen holen wir wie allgemein üblich die Bundespolizei hinzu, die das dann umsetzt. Das ist nur eine geringe Zahl an Fällen“, heißt es weiter.

Mehr Züge wegen Neun-Euro-Ticket

Das liegt wohl in erster Linie am Neun-Euro-Ticket, das seit dem 1. Juni gültig ist. Für dieses lässt die DB Regio eigenen Angaben zufolge über 50 zusätzliche Züge rollen. Das mache etwa 250 zusätzliche Fahrten aus und – so heißt es auf Anfrage – eine Erhöhung des täglichen Angebots von 60.000 Sitzplätzen in den Regional- und S-Bahn-Zügen des Landes.

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Auf touristisch beliebten Strecken, zu denen auch die Schwarzwaldbahn gehört, werde das Personal während der Sommermonate außerdem verstärkt. „Über 700 zusätzliche Service- und Sicherheitskräfte koordinieren den Ein- und Ausstieg, unterstützen Reisende mit Gepäck oder Fahrrädern und stehen für Auskünfte zur Verfügung. Das sind viermal so viele wie in einem normalen Sommer“, sagt ein Bahnsprecher.

Außerdem verstärke DB Regio die Wartung und Reinigung von Zügen in den Werken und durch mobile Instandhaltungsteams.