Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Kleinwagen und einen Zug beim Bahnübergang in Marbach regeln zur Zeit Sicherheitsposten den Verkehr. Noch ist nicht klar, bis wann der Übergang repariert wird und damit wieder einsatzfähig ist. Die Bahn muss wohl Material bestellen und erst wenn die Ersatzteile vor Ort eingetroffen sind, kann der Übergang instand gesetzt werden. Die Sicherungsposten sperren den Übergang, sobald sich auf dem Streckenabschnitt ein Zug angekündigt. Statt heruntergelassener Schranke werden die Autofahrer mittels eines Absperrbandes an der Durchfahrt gehindert.

Bild: Hans-Juergen Goetz

So ist bis auf weiteres am Bahnübergang noch mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Wenn in kürzerer Zeit jeweils zwei Züge in Gegenrichtung kommen, kann die Sperrung schon mal bis zu 10 Minuten dauern, bevor der Verkehr wieder frei gegeben werden kann. Kleine Rückstaus auf beiden Seiten, zum Teil bis in beide Kreisverkehre sind dann unvermeidbar.

Je nach Tageszeit und Bahnverkehr ist dann zum Teil mit Wartezeit von bis zu 10 Minuten zu rechnen, in denen sich dann auch auf beiden Seiten ein längerer Rückstau bildet.
Je nach Tageszeit und Bahnverkehr ist dann zum Teil mit Wartezeit von bis zu 10 Minuten zu rechnen, in denen sich dann auch auf beiden Seiten ein längerer Rückstau bildet. | Bild: Hans-Juergen Goetz

Am Samstag war das Auto einer 69-Jährigen mitten auf dem Bahnübergang wegen eines technisches Defektes liegengeblieben. Die Frau hatte noch versucht, das Auto von den Gleisen zu schieben, wurde dann aber von Passanten vor dem herannahenden Zug in Sicherheit gebracht. Der Zug konnte nicht mehr anhalten und rammte den Wagen mit voller Wucht. Es entstand ein Sachschaden von rund 100 000 Euro.