Das Thema Corona dominiert derzeit die Medien. Aber nicht jede Nachricht hat mit dem Virus zu tun. Eine erfreuliche Botschaft kam nun aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg:

Im Rahmen der Städtebauförderung fließen 2020 7,43 Millionen Euro in den Schwarzwald-Baar-Kreis – davon allein 1,5 Millionen Euro nach Villingen-Schwenningen. Aber auch kleinere Gemeinden profitieren von den Fördergeldern. So erhalten beispielsweise Mönchweiler und Dauchingen jeweils 800 000 Euro.

Was die Kommunen bekommen

Für die Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Villingen-Schwenningen, Martina Braun (Grüne) und Karl Rombach (CDU), sind die Fördergelder gerade in der momentanen Lage ein positiver Schritt. „Städtebauförderung als strukturelle Daueraufgabe kann in der jetzigen wirtschaftlichen Eintrübung stabilisierend wirken“, zeigt sich Karl Rombach überzeugt.

Förderung bringt weitere Investitionen

„Erfahrungsgemäß löst ein Euro Förderung acht Euro an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen aus. So können Arbeitsplätze vor allem im regionalen Handwerk gesichert werden.“ Über die 14 geförderten Erneuerungsprojekte im Schwarzwald-Baar-Kreis freue er sich sehr, so Rombach. „Das Land steht auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an der Seite der Städte, Gemeinden und der Bürger.“

Auch Martina Braun bewertet die Förderung positiv. „Ich freue mich über die Förderung und auf die Ergebnisse“, sagt sie. „Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten.“ Die Städtebauförderung sei ein Ausdruck einer wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels.

„Im ländlichen Raum sind Ortskerne ja extrem wichtig für die Gemeinden“, sagt Braun. Indem Leerstände beseitigt, Wohnraum modernisiert und Flächen für Bauvorhaben zugänglich gemacht wird, werde an dem zentralen Vorhaben, die Quartiere für ein gutes Zusammenleben in Städten und auf dem Land zu stärken, an. „Das ist ein Kernthema für mich“, sagt Braun.