Einen Tag vor Heiligabend lag der Sieben-Tages-Inzidenzwert im Schwarzwald-Bar-Kreis bei fast 260. Der Wert beschreibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Der 23. Dezember markiert bis heute den Tag mit dem höchsten Inzidenzwert im Kreis bislang.

Das könnte Sie auch interessieren

Mittlerweile ist der Wert nur noch etwas mehr als ein Viertel so hoch. Das hilft auch dem Gesundheitsamt bei der Fallnachverfolgung. Denn: Wichtig bei der Bekämpfung der Pandemie ist vor allem, die Infektionswege nachvollziehen und frühzeitig unterbrechen zu können.

Jede Infektion wird nachverfolgt

Der Schwarzwald-Baar-Kreis bekommt das gut hin, wie Pressesprecherin Heike Frank auf SÜDKURIER-Anfrage mitteilt. Sie stellt klar: Alle Corona-Infektionen im Kreis können vom Gesundheitsamt nachverfolgt werden: „Die Kontaktpersonennachverfolgung hat aktuell denselben Ablauf, wie zu Beginn der Pandemie und richtet sich nach den Vorgaben des Robert-Koch Instituts.“

Konkret heißt das, dass eine positiv auf Corona getestete Person durch das Labor beim Gesundheitsamt bekannt ist. Die positiv getestete Person wird durch Mitarbeiter des Amts kontaktiert, um die Kontaktpersonen zu ermitteln. Auf der Grundlage dieser Daten werden die Kontaktpersonen telefonisch kontaktiert und anhand der Angaben kategorisiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Dieser Prozess funktioniere jetzt, wo die Fallzahlen deutlich geringer sind. Er habe aber auch während der Phase der erhöhten Inzidenz geklappt, so Frank weiter. Insgesamt sind 23 Personen (20 Vollzeitstellen) mit der Fallnachverfolgung beschäftigt. Außerdem unterstützen zehn Bundeswehrsoldaten die Mitarbeiter des Gesundheitsamts bei der Kontaktpersonennachverfolgung.