Die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg (IHK) wird ihren Mitgliedsunternehmen, bei denen Arbeitnehmer regelmäßig ins Ausland müssen, 27.000 Schnelltests auf das Coronavirus zur Verfügung stellen. Das sagt Matthias Schanz, der auch die Corona-Hotline bei der IHK betreut, gegenüber dem SÜDKURIER.

Die Tests sind Teil der Übereinkunft zwischen der Landesregierung, dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag, dem Baden-Württembergischen Handwerkstag, von Südwestmetall sowie der
IHK Bodensee-Oberschwaben, Hochrhein-Bodensee, Karlsruhe und Südlicher Oberrhein. Auch die Handwerkskammern Freiburg, Karlsruhe, Konstanz und Ulm sind Teil der Übereinkunft.

300.000 Tests insgesamt

Die besagt, dass die Landesregierung, voraussichtlich bis zum 31. März, den genannten Partnern insgesamt 300.000 PoC-Antigen-Schnelltests zur Verfügung stellen wird. Ein Drittel der Tests soll sofort bereit stehen, die restlichen 200.000 Tests laut der Pressemitteilung zur Übereinkunft voraussichtlich ab Mitte März. Kosten sollen die Tests nichts. Das Ziel der Übereinkunft ist das Offenhalten der Grenzen für Berufspendler. Das gehe nur, wenn man die Infektionszahlen senke beziehungsweise im Rahmen halte, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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Verteilt werden die Corona-Schnelltests an die Mitglieder von den an der Übereinkunft beteiligten Wirtschaftsorganisationen. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag übernimmt die Gesamtkoordinierung bei der Verteilung der Testkits.