Die Kommunen haben in diesem Jahr wegen der Corona-Krise deutliche Rückgänge bei den Gewerbesteuereinnahmen zu verbuchen. Entsprechend stehen viele unter starkem finanziellen Druck. Bund und Land kompensieren diese Gewerbesteuerausfälle mit einem 1,881 Milliarden Euro schweren Hilfspaket.

Der Bund wendet hierfür insgesamt 6,1 Milliarden Euro, wovon 840 Millionen Euro nach Baden-Württemberg gehen. „Hiervon fließen rund 31,4 Millionen Euro in die 20 Städte und Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis„, freut sich der Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei (CDU). „Besonders erfreulich ist, dass die Auszahlung an die Stadt- und Landkreise bereits am 28. Oktober erfolgt ist.“ Die Landkreise seien nun gefordert, die Mittel zeitnah an die kreisangehörigen Gemeinden weiterzuleiten.

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„Mit einem milliardenschweren Hilfspaket hat der Bund die Wirtschaft unterstützt, damit sich diese nach dem Corona-bedingten Einbruch schnell wieder erholen kann. Nach den jüngsten Quartalsberichten sind wir hier auf gutem Weg. Aber auch die Kommunen brauchen unsere Unterstützung, da hier die meisten infrastrukturellen Investitionen getätigt werden“, so Frei. Bei der Verteilung folge man dem Wunsch der Landesverbände dies anhand des Gewerbesteuer-Nettoaufkommens der Jahre 2017 bis 2019 zu tun.

  • Bad Dürrheim: 1.249.736,40 Euro
  • Blumberg: 1.113.292,90 Euro
  • Bräunlingen: 1.698.354,90 Euro
  • Brigachtal: 395.386,20 Euro
  • Dauchingen: 721.927,80 Euro
  • Donaueschingen: 2.989 849,50 Euro
  • Furtwangen: 2.088.850,50 Euro
  • Gütenbach: 96.119,10 Euro
  • Hüfingen: 924323,40 Euro
  • Königsfeld: 247.539,60 Euro
  • Mönchweiler: 414.008,10 Euro
  • Niedereschach: 1.031.164,20 Euro
  • Sankt Georgen: 1.514.205,00 Euro
  • Schönwald: 115.493,40 Euro
  • Schonach: 561.290,40 Euro
  • Triberg: 629.194,50 Euro
  • Tuningen: 575.962,20 Euro
  • Unterkirnach: 567.309,60 Euro
  • Vöhrenbach: 196.564,50 Euro
  • Villingen-Schwenningen: 14.263.246,80 Euro