Zu einem Brand in der Villinger Warenburgstraße mussten Feuerwehr und Polizei am frühen Freitagmorgen gegen 3.30 Uhr ausrücken. In einem unbewohnten Dachgeschoß eines Mehrfamilienhauses kam es zu einem Schwelbrand im Boden, teilt die Polizei mit.

Die Bewohner einer darunterliegenden Wohnung bemerkten den Schwelbrand und konnten die Entstehung eines offenen Brandes mit Leitungswasser verhindern, die vorhandene Glutnester jedoch nicht komplett löschen.

Die Bewohner konnten den Schwelbrand löschen, die Feuerwehr bekämpfte dann die Glutnester.
Die Bewohner konnten den Schwelbrand löschen, die Feuerwehr bekämpfte dann die Glutnester. | Bild: Roland Sprich

Die Feuerwehr musste den Boden des Dachgeschosses aufstemmen, um an alle Glutnester zu gelangen. Fünf Hausbewohner mussten vorsorglich in eine Klinik, da sie sich zur Brandbekämpfung im verrauchten Dachgeschoß aufhielten. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf rund 20 000 Euro. Wie es zur Brandentstehung kam, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die Anwohner wurden vorsorglich in eine Krankenhaus gebracht, da sie bei der Brandbekämpfung Rauch eingeatmet haben.
Die Anwohner wurden vorsorglich in eine Krankenhaus gebracht, da sie bei der Brandbekämpfung Rauch eingeatmet haben. | Bild: Roland Sprich

Die Feuerwehr war mit 30 Helfern und fünf Fahrzeugen im Einsatz; der Rettungsdienst mit fünf Helfern, die außerdem noch vom Ortsverein Unterstützung erhielten.