Ende August wurde die Fieberambulanz in Schwenningen geschlossen. Diese diente zuvor als erste Anlaufstelle für alle, die sich auf Corona testen lassen mussten. Seither haben Schwerpunktpraxen diese Aufgabe übernommen.

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Anfang September gab es noch fünf von diesen Spezialpraxen. Diese Zahl ist bis Mitte November auf 18 gestiegen. Swantje Middeldorff von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hatte gegenüber dem SÜDKURIER gesagt, dass die KVBW Werbung gemacht hatte, um Ärzte dazu zu bewegen, aus den Behandlungsräumen – zum üblichen Angebot – auch Corona-Schwerpunktpraxen zu machen.

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Im Schwarzwald-Baar-Kreis war das Vorhaben erfolgreich. Wer Schwerpunktpraxis werden will, muss die räumlichen und zeitlichen Voraussetzungen dafür erfüllen. Speziell geprüft wird das von der KVBW aber nicht.

Schwerpunktpraxen im Kreis

Die meisten Schwerpunktpraxen im Kreis gibt es derzeit mit sechs Standorten in St. Georgen und in Villingen-Schwenningen – jeweils drei in beiden Teilen der Doppelstadt. In Donaueschingen sind es zwei Schwerpunktpraxen. In Brigachtal, Blumberg, Bräunlingen, Furtwangen und Niedereaschach gibt es jeweils eine Schwerpunktpraxis. Wichtig ist, dass niemand die Praxen besucht, ohne sich vorab telefonisch anzumelden.

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