Gute Fortschritte macht der Bau der Tank- und Rastanlage an der Bundesstraße 31 bei Rötenbach in Fahrtrichtung Donaueschingen. Nicht nur die Zu- und Abfahrten sind bereits fertig und die ersten Umrisse der geplanten Gebäude sichtbar, sondern auch das Hinweisschild für die Tank- und Rastanlage ist bereits installiert. Über zehn Millionen Euro wird vom Bund in das Projekt investiert.

  • Tankstelle: Gut sichtbar ist schon der Rohbau der Tankstelle und auch der dortige Kreisverkehr nimmt Formen an. Bis allerdings an der Tank- und Rastanlage getankt werden kann, wird es noch etwas dauern. Bürgermeister Josef Matt rechnet damit, dass im Frühjahr die Tankstelle eröffnet werden kann.
  • Lastwagen-Stellplätze: Im Sommer 2019 sollen die 40 Stellplätze für die Lastwagen fertig sein. Dies dürfte für die Lkw-Fahrer eine große Erleichterung werden und auch die Gemeinde Löffingen wartet voller Ungeduld auf die Fertigstellung. Denn nach wie vor parken und übernachten die Lkw-Fahrer aufgrund fehlender Stellplätze im Löffinger Gewerbegebiet, was zu Ärger auch bei den Anwohnern führt. Nicht nur die Straßen werden in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch Zäune werden umgefahren und der Unrat landet immer wieder in den Vorgärten.
  • Versorgungsleitungen: Deutlich früher als geplant sind die Versorgungsleitungen fertig. "Wir sind mit den Erschließungsarbeiten ein gutes Stück voraus", freute sich Matt im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Zum einen sei dies aufgrund des trockenen Herbstwetters möglich geworden, aber auch die Bauanträge wurden entsprechend schnell vom Regierungspräsidium bearbeitet. Im Boden sind alle Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom, Telefon und schnelles Internet.
  • Retentionsbecken: Biologisch wird das Retentionsbecken betrieben. So werden Schilfpflanzen das Oberflächenwasser reinigen, um es dann kontrolliert in das Abwassersystem abzugeben. Im kommenden Frühjahr sollen die Schilfpflanzen eingesetzt werden. Bis diese gewachsen sind, angenommen werden rund sechs Monate, wird man sich mit einer Kiesschicht behelfen, so Bürgermeister Matt.
  • Gastronomie und Hotel: "Auch Investorin Karin Vollmer aus Titisee-Neustadt sorgt für den Vorbildcharakter, den die Tank- und Rastanlage birgt", hatte beim Spatenstich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer erklärt. Neben der geplanten Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten hat die Investorin das Projekt "CampoVia" geplant. Dies wird eine touristische Erlebniswelt auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern mit direkter Verbindung zur B 31.
  • Kampf um die zweite Anbindung: Bürgermeister Josef Matt hofft, dass im kommenden Jahr die Tank- und Rastanlage mit allen Bereichen geöffnet ist. Allerdings kann diese nur aus Richtung Freiburg von der Bundesstraße 31 aus angefahren werden. Mit Herzblut kämpfe Rötenbach für eine zweite Anbindung aus Richtung Donaueschingen. Matt hofft, bis in vier Jahren dieses Ziel realisiert zu haben.
  • Heimisches Handwerk: "Unser Ziel war nach Möglichkeit heimische Firmen für diese Baustelle beauftragen zu können", so Josef Matt. Mit dem Rötenbacher Unternehmen Hildebrand, Ketterer Bau aus Unadingen und Schropp aus Löffingen sei dies gelungen.