Die ersten Schultheatertage in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg unter der Regie des Kulturamts der Stadt Villingen-Schwenningen finden vom 10. bis 12. Februar im Theater am Ring in Villingen statt. Hierbei erhalten Schultheatergruppen aus verschiedenen Gemeinden der Region die Gelegenheit, ihr Schaffen auf einer professionellen Bühne zu zeigen.

Ob in Burgberg, Rottweil, Triberg oder Villingen-Schwenningen, so genannte Theater-Arbeitsgemeinschaften, gibt es an verschiedenen Schulen der Region. Um dieses Spektrum einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren, wurden nun die Schultheatertage ins Leben gerufen.

Langgehegter Wunsch der Lehrer

„Es ist schon seit Jahren der Wunsch von Lehrern, die solche Theatergruppen leiten, dass wir unser Haus mit seinen professionellen Möglichkeiten zur Verfügung stellen mögen für ihre Arbeit“, so berichtet Andreas Dobmeier vom städtischen Kulturamt. Nun konnte man diesem Wunsch nachkommen, da seit September 2018 zwei Theaterpädagogen für das Kulturamt tätig sind.

Rund 30 Lehrer, so berichtet Theaterpädagogin Ingeborg Waldherr, hatten sich im vergangenen Jahr zum ersten informellen Treffen eingefunden. Herausgekommen ist nun ein Programm mit insgesamt drei Tagen mit Workshops und den Produktionen von acht Schulen aus der Region.

110 Schüler präsentieren ihre Schauspielkunst

Über 110 Schüler werden an diesen drei Tagen im Theater am Ring anwesend sein, um sich mit ihrer Arbeit zu präsentieren und sich auszutauschen. „Wir haben auch Produktionen einen Raum gegeben, die derzeit in der Entstehung sind, um die Bandbreite zu zeigen, was möglich ist“, erläutert Waldherr. Aber auch Produktionen, die über das vergangene Jahr einstudiert wurden und an diesen beiden Tagen erstmals aufgeführt werden. Ein Stück, „Klaus im Schrank“ vom Gymnasium am Hoptbühl, wurde schon im Theater am Turm aufgeführt.

Voll des Lobes für Unterstützung

Voll des Lobes für die Arbeit des Kulturamtes ist Rico Knothe vom Gymnasium am Romäusring, der die Theater-AG hier leitet. „Wir wurden in aller Hinsicht voll unterstützt vom Kulturamt und die Schüler sind beeindruckt, auch von den Möglichkeiten, die ein solches professionelles Theater bietet“.

Theater als Ort des magischen Austausches

„Wir sind gespannt, wie es läuft und hoffen natürlich auf eine Fortsetzung. Aber in erster Linie ist es ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die jungen Leute, für ihren Einsatz, das Theater als einen Ort des geradezu magischen Austausch zu zeigen“, so Dobmeier. Dies sei gerade im Zeitalter von Smartfone und dem immer stärker werdenden Einfluss digitaler Medien ein wertvoller Aspekt, der unterstützt werden müsse.

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