Die Entscheidung über die beste Band im Süden ist gefallen: Die Gruppe Walter Subject aus Reutlingen hat das große Finale des Musikwettbewerbs Lokal Derby von Fürstenberg-Brauerei und SÜDKURIER am Samstagsabend in Donaueschingen gerockt und mit ihrer musikalischen Professionalität und einer mitreißenden Show die Zuhörer und Jury überzeugt. Der Jubel bei den fünf tapferen Schwaben war riesig, als Brauerei-Geschäftsführer Georg Schwende zum Abschluss einer spektakulären Veranstaltung das knappe Urteil verkündete.

„Die Gruppen haben es dem Publikum und der Jury nicht leicht gemacht“, betonte der Brauerei-Chef begeistert. „Es war eine ganz enge Entscheidung auf hohem Niveau“. Schwende dankte allen, die am Erfolg der Veranstaltung beteiligt waren, allen voran seiner PR-Managerin Ilona Zimmermann. Den Siegern überreichte er einen Scheck über 3000 Euro, außerdem dürfen die Jungs beim Zelt-Musik-Festival am 23. Juli in Freiburg ihr Können beweisen.

Knapp geschlagen geben mussten sich die Indie Boys, eine Formation aus Freiburg und Mannheim, die sich beim Vorentscheid in Tuttlingen durchsetzen konnten. Platz drei holte sich die Rockband Cosmic Mints aus Freiburg, die als beste Zweite in das Finale einzogen und hier andere Sieger überholte. Die Gewinner vom Contest in Haslach, die sympathisch-badischen Straßenpoeten aus Mannheim, landeten auf dem vierten Platz, gefolgt von der Gruppe Empty Beauty aus Gernsbach, die sich über einen ordentlichen Bierpreis freuten.

Bevor das von Schwende angekündigte Bühnen-Spektakel vor mehreren tausend Zuhörern im Rahmen des Donauquellfestes am Ursprung der Fürstenberg-Bauerei startete, nahm dieser selbst das Mikrofon in die Hand und sang mit den Erfindern Lena Lapschonsky und Benjamin Riesterer von Ton Pony den inzwischen weithin bekannten Fürstenberg-Song – und der Brauerei-Chef gab alles.

Das große Finale eröffneten die Cosmic Mints, die mit ihren kosmisch angehauchten Liedern gleich für Stimmung sorgten. Mit Liedern über das Leben motivierte die Gruppe Empty Beauty das Publikum zum tanzen. „Wir feiern unser erstes Album“, ließ der Bandleader der „Indie Boy“, Jonathan die Fans wissen und die drei Vollblutmusiker legten sich entsprechend ins Zeug. „Wir woll´n euch tanzen sehn“, intonierten die Straßenpoeten und überzeugten vor allem mit ihren tiefgründigen deutschen Texten. Den Abschluss machten dann die späteren Sieger Walter Subject. Ihr Frontsänger Walter machte noch während es Auftritts deutlich: „Egal was passiert, wir haben schon gewonnen“.

Lokal Derby

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Fürstenberg-Brauerei das Lokal Derby zusammen mit dem SÜDKURIER als Medienpartner unter dem Motto „Bierkultur trifft Musikkultur“ die Suche nach der besten Band im Süden. Aus über 100 Gruppen, die sich beworben haben, wurden im Vorfeld von einer Jury die besten 20 ausgewählt, die in Vorentscheiden an den Start gingen. Die vier Sieger und der beste Zweitplatzierte bestritten jetzt das große Finale in Donaueschingen. Die beste Band erhält unter anderem 3000 Euro. (jümü)