Die Sanierung der Bundesstraße 33 bei Villingen zwischen der Gaskugel und Abfahrt Goldenbühl steht bereits seit geraumer Zeit auf dem Plan. Doch bislang wurde die Maßnahme wieder und wieder verschoben. Nun hat es mit dem Warten ein Ende: Im kommenden April soll es losgehen – inklusive einer halbseitigen Sperrung der Bundesstraße und einer Umleitung quer durch Villingen.

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Anwohner entlang der Umleitungsstrecke sollten sich auf ein höheres Verkehrsaufkommen und Auto- und Lasterfahrer auf längere Fahrzeiten gefasst machen. Denn die Straße wird täglich von 22 000 Fahrzeugen genutzt.

Wann geht es mit den Arbeiten los?

Laut Heike Spannagel, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Freiburg, werden die Sanierungsarbeiten im April beginnen. Eine weitere Verschiebung stehe derzeit nicht im Raum. „Wir gehen davon aus, dass der Zeitplan steht“, sagt sie. Geplant ist eine Dauer von sechs Monaten. Im Oktober soll die sanierte Straße laut Zeitplan dann wieder freigegeben werden.

Warum wurde die Sanierung immer wieder verschoben?

Um die zu erwartende Belastung für die Verkehrsteilnehmer zu verringern, erklärt Heike Spannagel. „Zu den Verzögerungen kam es aufgrund anderer Baumaßnahmen in Villingen-Schwenningen, die vorgezogen wurden“, sagt sie. Da im Rahmen der Sanierung der Bundesstraße mit größeren Behinderungen im Straßenverkehr gerechnet wird, sei es notwendig gewesen, „die Baumaßnahmen zeitlich zu entzerren“.

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Welcher Abschnitt wird gesperrt?

Betroffen ist ein rund 3,6 Kilometer langer Abschnitt, der etwa auf Höhe der Gaskugel bei Villingen beginnt und an der Zufahrt von der Obereschacher Straße endet. Dieser wird in Fahrtrichtung Mönchweiler für den Verkehr gesperrt. In Richtung Bad Dürrheim bleibt die B 33 während den Sanierungsarbeiten befahrbar.

Bild: Müller, Cornelia

Was wird in dieser Zeit getan?

Im betroffenen Abschnitt der Bundesstraße wird die oberste Asphaltschicht erneuert. Zudem erhalten die Brücken eine neue Deckschicht und vier Brücken werden neu abgedichtet.

Wie sieht es mit Flüsterasphalt aus?

Schlecht. In der Vergangenheit kam das Thema im Zuge von Lärmschutzmaßnahmen häufiger auf – beispielsweise im Gemeinderat der Stadt Villingen-Schwenningen. Das Regierungspräsidiums hat aber bereits erklärt, diesen nicht bei der Sanierung benutzen zu wollen, da er eine geringere Lebensdauer habe.

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Die Folge wären häufigere Baustellen zur Ausbesserung der Fahrbahn. Kritiker im Gemeinderat Villingen-Schwenningens warnten zudem vor den Kosten, die dadurch zusätzlich anfallen würden.

Wie wird der Verkehr umgeleitet?

Die Umleitung des Straßenverkehrs erfolgt laut Pressesprecherin Heike Spannagel über die Donaueschinger Straße, den Fürstenbergring, den Habsburgerring und den Außenring Villingen. Insgesamt müssen Auto- und Lasterfahrer auf der Umleitungsstrecke etwa 6,3 Kilometer – und damit rund 2,7 Kilometer mehr als der direkte Weg – zurücklegen, um wieder auf die Bundesstraße zu gelangen.

Was wird die Sanierung der B 33 kosten?

Das hängt vom Zustand der Brücken und der Menge an teerhaltigem Material ab, das fachgerecht entsorgt werden muss. Derzeit wird mit Kosten von 2,5 und drei Millionen Euro gerechnet. Getragen werden die Kosten vom Bund.