Susanne Ciampa, die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU und Geschäftsführerin eines mittelständischen Handwerksbetriebs in Unterkirnach, hat angekündigt, dass sie sich um die Kandidatur für die Landtagswahl 2021 im hiesigen Wahlkreis Schwarzwald-Baar bewirbt. Die 51-jährige Mutter von zwei erwachsenen Söhnen möchte damit die Nachfolge von Karl Rombach im Landtag antreten, der vor Kurzem bekannt gegeben hatte, nicht mehr zu kandidieren.

Susanne Ciampa engagiert sich in ihrem Heimatort Unterkirnach als Gemeinderätin.
Susanne Ciampa engagiert sich in ihrem Heimatort Unterkirnach als Gemeinderätin. | Bild: Sprich, Roland

Die Partei ist noch nicht eingeweiht

Sollte die Partei Susanne Ciampa in ihren Ambitionen auf das Mandat in Stuttgart unterstützen, bekäme Martina Braun von den Grünen, die in dieser Legislatur der CDU das Direktmandat streitig gemacht hat, eine ernst zu nehmende Kontrahentin für den Wahlkampf im kommenden Jahr. Bislang, so Susanne Ciampa im Gespräch mit dem SÜDKURIER, seien weder die Partei noch ihr Umfeld in die Pläne eingeweiht worden.

Thorsten Frei, der stellvertretende Kreisvorsitzende Rudolf Fluck, Kreisgeschäftsführerin Tanja Hall sowie die stellvertretende Kreisvorsitzende Susanne Ciampa und Schatzmeister Klaus Huber arbeiten im Kreisvorstand eng zusammen.
Thorsten Frei, der stellvertretende Kreisvorsitzende Rudolf Fluck, Kreisgeschäftsführerin Tanja Hall sowie die stellvertretende Kreisvorsitzende Susanne Ciampa und Schatzmeister Klaus Huber arbeiten im Kreisvorstand eng zusammen. | Bild: Cornelia Putschbach

Vor Ort aktiv für die CDU

„Karl Rombach hat sich für unseren Wahlkreis 54/55 seit seinem ersten Antritt im Jahr 2005 unermüdlich für den ländlichen Raum und unseren Wahlkreis eingesetzt. Daher möchte ich zunächst meinen Dank für die geleistete Arbeit aussprechen“, erklärt Ciampa in einer Pressemitteilung. Die 51-Jährige ist seit sieben Jahren Mitglied bei der CDU, seit 2013 sitzt sie im Gemeinderat, 2019 wurde sie mit den zweitmeisten Stimmen wiedergewählt. Durch die Gemeinderatsarbeit sei sie auch mit der Politik in Kontakt gekommen. „Ich möchte etwas bewegen und mich einbringen“, so Ciampa am Freitag.