CDU-Landtagsabgeordneter Karl Rombach wird bei der nächsten Landtagswahl im März 2021 nicht mehr kandidieren. Dies gab der Schonacher am Montagabend bei der CDU-Kreisvorstandssitzung in Mönchweiler bekannt.

Seit 13 Jahren Abgeordneter im Landtag

Karl Rombach wurde 2006 erstmals für die CDU in Nachfolge von Erwin Teufel als Abgeordneter des Wahlkreises Villingen-Schwenningen in den Landtag gewählt. Dieser Wahlkreis umfasst den nordwestlichen Schwarzwald-Baar-Kreis ohne Donaueschingen, Hüfingen und Blumberg.

Vielseitiges Engagement

Durch seine vielen verantwortungsvollen Ämter war er gut auf die politische Arbeit vorbereitet. Allerdings machte er die Erfahrung, dass gesetzgeberisch tätig zu sein noch einmal eine andere Liga ist.

„Mit mir ka mer schwätze“

„Mit mir ka mer schwätze“: Das war sein Einstiegsslogan, an dem er sich bis heute orientiert. Im Landtag war er stellvertretender Leiter des Landwirtschaftsausschusses und aktuell ist er Ausschussvorsitzender für Verkehr. „

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Man ist nie alleine“, beschrieb er seine Landtagsarbeit. Es brauche Mithelfer und Netzwerke, sachliche Diskussionen und Gespräche. Als seinen größten politischen Erfolg sieht er die Zusammenführung des Hochschulcampus Tuttlingen mit der Hochschule Furtwangen, die sich zum einmaligen Modell in Kooperation mit der Industrie gemausert hat.

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Seit Jahrzehnten in verantwortlichen Positionen

„Seit meinem 17. Lebensjahr war ich nie ohne Hauptverantwortung und jetzt ist es gut“, erklärte der 68-Jährige seine Entscheidung. Nach der Landtagswahl wird er mehr Zeit für seine Familie und vor allem für seine Enkelkinder haben. Darauf freut er sich sehr.

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Voller Einsatz bis Mandatsende

Bis zu seinem letzten Mandatstag werde er aber an den Themen mit vollem Engagement dran bleiben und sich für die Bürger seines Wahlkreises einsetzen, betont Rombach.

Regionales Wasserstoffprojekt vorantreiben

Mit aller Kraft will er sich weiterhin für das Wasserstoffprojekt Schwarzwald-Baar-Heuberg (SBH) einsetzen. Der Projektkreis befasst sich mit allen Möglichkeiten des Wasserstoffs, von der Energiequelle für die Mobilität bis hin zur wirtschaftlichen Seite und zur Arbeitsplatzsicherung im ländlichen Raum.

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Mit einer Vereinsgründung für die Wasserstoffregion SBH trägt der bisherige Expertenkreis den neuen Anfragen von Interessenten Rechnung. So will Rombach das Netzwerk und den Austausch erweitern.

Druck machen für die Villinger Nordumfahrung

Ebenso will er mit Druck am Lückenschluss B 523 weiter wirken. 2020 soll die konkrete Planung beginnen. Diese soll bis 2023 fertig sein. Das hätte einen Baubeginn 2025 zur Folge, hofft Rombach. In seinen Bürgersprechstunden will er auch in den nächsten eineinhalb Jahren den direkten Draht suchen. Ratsuchenden mit Hilfestellungen oder Vermittlungen zu helfen, ist ihm eine Herzensangelegenheit.

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