Schwarzwald-Baar – Jens Löw möchte erneut als Kandidat der SPD bei der Bundestagswahl 2017 antreten. Das wurde bekannt beim Treffen des SPD-Ortsvereins Villingen-Schwenningen im ehemaligen Kesselhaus der Württembergischen Uhrenfabrik in VS-Schwenningen. Bisher gibt es neben Löw keine weiteren Bewerber. Allerdings können sich bis zur Nominierungskonferenz am 27. Oktober in der Neuen Tonhalle in VS-Villingen noch weitere Interessenten bewerben. Auch für die Bundestagswahl 2002 hatte sich relativ spät neben Harry Frey eine weitere Bewerberin gemeldet, so die Genossen in einer Pressemitteilung.

Jens Löw skizzierte drei seiner Themenfelder: Integration der Flüchtlinge, Auseinandersetzung mit der AfD und Wege aus der sozialen Schieflage: „Die Schere zwischen arm und reich hat sich in den letzten Jahren weiter geöffnet. Zentrale Aufgabe der SPD wird es sein, in der nächsten Bundesregierung diesen Trend zu stoppen, ihn wieder rückgängig zu machen“, so Löw. Die Mitglieder wählten die VS-Delegierten für die Nominierungsversammlung zur Wahl des SPD-Bundestagskandidaten im Wahlkreis 286. Folgende SPD-Mitglieder wurden gewählt: Daniel Künkel, Karin Proß, Bruno und Linda Arm, Frank Banse, Bernd Schenkel, Henning Keune, Nicola Schurr, Heinz Lörcher, Edgar Schurr, Tobias Baumann, Wolfgang Heitner, Siegfried Heinzmann, Werner Leuthner, Bernd Lohmiller, Günther Trautner, Rudolf Winker, Silvia Wölfle, Ernst Schaumann.

Daniel Künkel, stellvertretender SPD-Vorsitzender, hatte die Versammlung eröffnet. Erster Redner war Joachim Spitz von Pro-Kids. Die Stiftung setzt Spendengelder zur Unterstützung Jugendlicher aus finanzschwachen Familien ein.