Bürgermeister Micha Bächle stellte gemeinsam mit seinen beiden Kollegen im Städtedreieck, Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly und Hüfingens Bürgermeister Michael Kollmeier, im Kelnhofmuseum das Konzept des internationalen Museumstages am 13. Mai vor. Der Tag steht unter dem Thema "Neue Wege, neue Besucher".

Waren es 2016 elf Stationen, werden in diesem Jahr 16 Stationen angeboten. Dies sei eine erfreuliche Steigerung. Im Städtedreieck wurde vereinbart, alle zwei Jahre am internationalen Museumstag mitzumachen. Micha Bächle dankte den Vereinen und Institutionen für ihren Einsatz. Erstmals steht in Bräunlingen das sanierte Mühlentor mit Führungen durch den Architekt auf dem Programm. Ein wichtiges Zeitdokument ist auch das Kraftwerk in Waldhausen, in dem es ebenfalls zwei Führungen gibt. Auf dem Platz des Kelnhofes spielt die Bollershof Revial Band. Außerdem sind natürlich der Kelnhof und das Zunfthaus geöffnet.

Bürgermeister Michael Kollmeier freut sich über den Ansatz "Neue Wege, neue Besucher". "Hüfingen meets Römer" sei der rote Faden in Hüfingen. Es gibt Führungen durch die römische Badruine sowie eine Führung durch die historische Altstadt. Sehr beliebt ist auch der ganztägige Workshop für Kinder. Sie können dabei einen Römerhelm basteln. Sehenswert ist auch das Schulmuseum. Hüfingen beteiligt sich gerne an der Aktion. Toll findet Kollmeier auch, dass man eine Fahrradtour von Bräunlingen über Hüfingen nach Donaueschingen mit zahlreichen Stationen machen kann.

Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly bezeichnete es als erfreulich, dass alle den Weg zusammen gehen und lobte das freundschaftliche Verhältnis im Städtedreieck. Es sind erfreuliche Höhepunkte am internationalen Museumstag dabei. An einige Stationen komme der Besucher üblicherweise nicht hin. In Donaueschingen sind Höhepunkte die Brauereiführungen sowie Parkführungen mit Fremdenführerin Martina Wiemer. Es sei ein insgesamt tolles Programm mit kurzweiligen Museums-Happen.