Zwei Rahmenverträge wurden für die Feuerwehren im Landkreis abgeschlossen, die es möglich machen, dass die Digitalfunkgeräte inklusive eines umfangreichen Softwarewartungsvertrags erworben werden können. Die Funkgeräte sind dann alle durch die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) mit Sitz in Berlin zertifiziert.

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„Dies ist ein großer Schritt für die flächendeckende Einführung des Digitalfunks für die Feuerwehren im Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Rahmenverträge sind in dieser Form bisher einmalig in Baden-Württemberg.

Sie verfügen über ein größtmögliches Maß an Flexibilität, um über einen längeren Zeitraum für die Feuerwehren und für die beschaffenden Kommunen die umfangreiche Neuausstattung ermöglichen zu können“, so Kreisbrandmeister Florian Vetter.

Der Landkreis selbst nutzt den Digitalfunk bereits seit September 2013. Aktuell sind rund 100 Geräte im Netz aktiv im Einsatz. Durch die flächendeckende Versorgung im gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis und im gesamten Bundesland ermöglicht der Digitalfunk die durchgängige Kommunikation mit allen beteiligten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

Der Digitalfunk hat sich als Führungsmittel bei Großveranstaltungen, bei Großübungen, zur Bewältigung der Flüchtlingskrise sowie auch im täglichen Einsatzgeschehen bereits bewährt. Seit Inbetriebnahme der neuen Integrierten Leitstelle im Februar 2017 ist es nun möglich, weitere Funktionen des Digitalfunks zu nutzen.

Parallel zur flächenmäßigen Beschaffung von Digitalfunkgeräten durch alle Feuerwehren wurde 2017 ein eigenes Ausbildungskonzept erstellt. In dieser Ausbildung sollen die über 2500 Feuerwehrangehörigen mit der neuen Technik geschult werden. Die ersten Ausbildungen fanden bereits 2018 statt.

An die fünf Funkausbilder wurden bei der Dienst- und Verbandsversammlung der Feuerwehren zehn Koffer mit der erforderlichen technischen Ausstattung übergeben. Die Ausbildungskoffer stehen den Funkausbildern des Kreises sowie den Digitalfunk-Multiplikatoren der Feuerwehren für die Ausbildung an den jeweiligen Standorten bereit, heißt es abschließend in einer Mitteilung der Kreisverwaltung.