Als eine von landesweit 32 Schulen wurden die Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen Donaueschingen (KHS) jetzt mit der Auszeichnung „Digitale Schule“ geehrt. Schulleiter Frank Liebetanz zeigte sich sehr erfreut über diese Auszeichnung. Der Pädagoge wertet sie als Standortbestimmung und Wertschätzung für die Arbeit zum Thema „Digitalisierung“ an der Donaueschinger Schule. Die KHS hat die fünf Kriterien des Anforderungsprofils „Digitale Schule“ – Pädagogik und Lernkulturen, Qualifizierung der Lehrkräfte, regionale Vernetzung, Konzept und Verstetigung sowie Technik und Ausstattung – erfüllt und der Jury in einem Bewerbungskatalog zur Begutachtung vorgelegt.

„Setzen Standards“

„Die ausgezeichneten Schulen leisten eine herausragende Arbeit. Sie setzen die Standards in der Vermittlung der Fähigkeiten der Zukunft und einer zielgerichteten Berufsorientierung“, sagte Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg und von Südwestmetall, bei der Übergabe der Auszeichnung in Stuttgart. „Das ist eine gute Nachricht für die dringend benötige Fachkräftesicherung in unserem Land.“

Arbeit mit 160 Tablets

Dem Thema Digitalität begegnet die KHS Donaueschingen bereits seit mehr als zwei Jahren mit der strukturierten Umsetzung eines Medienentwicklungsplans. Ein fester Bestandteil des Medienentwicklungsplans, der von einer Steuergruppe um den Lehrer Fabian Fisseler kontinuierlich weiterentwickelt wird, ist die Arbeit mit mobilen Endgeräten: „Wir verfügen an der KHS derzeit über mehr als 160 Tablets. Diese werden von Lernenden und Lehrenden gerne genutzt. Wir sehen die digitalen Endgeräte als zeitgemäßes Werkzeug für den Unterricht an – wie beispielsweise früher die Verwendung eines Zirkels oder Rechenschiebers im Mathematikunterricht. Dementsprechend haben wir unser medienpädagogisches Konzept auch auf die praktische Anwendung und kompetente Nutzung digitaler Endgeräte im Unterrichtsprozess ausgerichtet“, erläutert Frank Liebetanz die KHS-Strategie.