Mönchweilers Bürgermeister Rudolf Fluck übernimmt turnusgemäß die Aufgabe des Sprechers des Sechserclubs von Dauchingens Bürgermeister Torben Dorn. Der Sechserclub ist der Verbund der Gemeinden Brigachtal, Dauchingen, Mönchweiler, Niedereschach, Tuningen und Unterkirnach. In alphabetischer Reihenfolge der Gemeindenamen wechselt die Funktion des Sprechers.

Einst eine Zwangsheirat

Ursprünglich entstanden ist der Sechserclub aus einer Zwangsheirat. Im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft sind die sechs selbständigen Gemeinden in Fragen der Raumordnung, etwa bei Flächennutzungsplänen, durch die Gemeindeordnung mit dem Oberzentrum zur Zusammenarbeit verpflichtet, erinnerte Torben Dorn. Doch mittlerweile habe sich die Arbeit des Sechserclubs gewandelt, ist von den Bürgermeistern zu hören.

Bürgermeister gibt den Ausschlag

In Frage der Flächennutzungspläne sei „Ruhe an der Front“, so sagt Rudolf Fluck. Bei diesem Thema gab es noch vor einigen Jahren massive Zwiste zwischen den Gemeinden des Sechserclubs und dem Oberzentrum. Bürgermeister Detlev Bührer habe seit seinem Amtantritt dafür gesorgt, dass die Interessen der Gemeinden des Sechserclubs Gehör finden, bestätigt Unterkirnachs Bürgermeister Andreas Braun. Man hoffe nun, dass es mit einem Oberbürgermeister Jürgen Roth genauso weiter gehe. Die Hoffnung dürfte nicht von der Hand zu weisen sein, denn Jürgen Roth kennt als ehemaliger Bürgermeister von Tuningen beide Seiten der Medaille. Künftig möchte man sich seitens des Sechserclubs gerne regelmäßig mit ihm und Detlev Bührer zusammen setzen und anstehende Themen besprechen.

Weiteres Treffen im Herbst

Der Nachfolger von Jürgen Roth in Tuningen, Ralf Pahlow, war nach seiner Wahl im April jetzt erstmals bei einem Treffen des Sechserclubs dabei. Er betonte, wie wichtig es sei, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken. Insbesondere bei den Themen der sozialraumorientierten Projekte könnten die sechs Gemeinden viel voneinander lernen. Bereits im Herbst soll es diesbezüglich ein erstes Treffen geben.