Rund 700 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland nahmen am Sonntag beim höchsten Treppenlauf Westeuropas im Aufzugstestturm in Rottweil teil.

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Der schnellste Läufer, Christian Riedl aus Erlangen, bewältigte die 232 Höhenmeter und 1390 Treppenstufen in sechs Minuten und 54 Sekunden.

Auf der Hälfte der Strecke im Treppenhaus streckt André Weinand den Daumen in die Höhe. Am Ende wird Weinand mit 8:43 Minuten Achter beim ersten Treppenlauf im Rottweiler Aufzugstestturm. Bilder: Roland Sprich
Auf der Hälfte der Strecke im Treppenhaus streckt André Weinand den Daumen in die Höhe. Am Ende wird Weinand mit 8:43 Minuten Achter beim ersten Treppenlauf im Rottweiler Aufzugstestturm. Bilder: Roland Sprich | Bild: Sprich, Roland

Der Towerrun fand zum ersten Mal in dem neu erbauten Thyssen-Krupp-Testturm statt. Neben Eliteläufern wie Christian Riedl spurteten auch ambitionierte Freizeitläufer das Treppenhaus hinauf.

Die letzte Stufe erklimmt Frank Götze beim Towerrun im Rottweiler Aufzugstestturm. Bild: Roland Sprich
Die letzte Stufe erklimmt Frank Götze beim Towerrun im Rottweiler Aufzugstestturm. | Bild: Sprich, Roland

Belohnt wurden am Ende alle Teilnehmer für die Strapazen mit einer 360-Grad-Aussicht von Deutschlands höchster Aussichtsplattform.

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Neben Profi- und Hobbyläufern gab es weitere Wettbewerbe. So starteten Feuerwehrleute aus ganz Deutschland, teilweise mit voller Atemschutzausrüstung.

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Hier benötigte das schnellste Team, Sven Reuter und Ferdinand Oser von der Feuerwehr Konstanz, 13 Minuten und 57 Sekunden.

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Ebenfalls am Start waren rund 35 Polizeibeamte der Polizeihochschule Villingen-Schwenningen. "Wir sind dabei um zu zeigen, wie wir als Team auch ungewöhnliche Herausforderungen meistern und auch im Sinne der Nachwuchswerbung", so Uwe Seidel, Stabsleiter an der Hochschule.

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Übrigens: Der Abstieg gestaltete sich für die Läufer deutlich angenehmer. Dazu konnten sie einen der schnellen Aufzüge nutzen.

Im insgesamt 246 Meter hohen Testturm wird unter anderem der erste seillose Aufzug der Welt entwickelt, der mit revolutionärer Technik völlig neue Möglichkeiten beim Hochbau eröffnet.

Auch weitere Hochgeschwindigkeitsaufzüge für den Einbau in Wolkenkratzern werden hier getestet. Um realistische Windbedingungen an Hochhäusern zu simulieren, kann der Testturm von den Ingenieuren sogar zum Schwingen gebracht werden.