Noch wenige Plätze sind für die Ausbildung zum Gewässerführer frei. Wer Interesse hat, kann sich noch bis Freitag, 15. Februar, bei der Volkshochschule Baar anmelden. Die Ausbildung zum Gewässerführer bietet von April bis Oktober ein reichhaltiges Programm: Exkursionen an der Wutach, der Breg und der Donau sind ebenso vorgesehen, wie zahlreiche Besichtigungen. Im Laufe der praxisnahen Ausbildung besichtigen die Teilnehmer unter anderem ein Wasserwerk, eine Kläranlage, eine Wasserkraftanlage, eine alte Mühle und ein Hochwasserrückhaltebecken.

Zehn interessante Wochenenden

An insgesamt zehn Freitagen und Samstagen werden die Teilnehmer von Experten an die Aspekte unserer Gewässer herangeführt. Auch das Erlernen von Methoden in der Umweltpädagogik ist vorgesehen. Das Programm richtet sich an Bürger, die gerne draußen unterwegs sind und Lust haben, ihr Wissen zu erweitern. Wer die Ausbildung abgeschlossen hat, ist fit für die Durchführung von Führungen an den heimischen Gewässern. Inwieweit das angeeignete Wissen verwendet wird, um Erwachsene und Kinder an die Gewässer heranzuführen, bleibt jedem selbst überlassen. Verpflichtungen sind mit dem Programm nicht verbunden.

Die Breg bei Wolterdingen.
Die Breg bei Wolterdingen. | Bild: Rodgers, Kevin

Fokus auf Wutach, Breg und Donau

Die Ausbildung erfolgt durch die WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und in Zusammenarbeit mit den örtlich zuständigen Fachbehörden bei den Landratsämtern sowie dem Regierungspräsidium Freiburg. Der Schwerpunkt des Programms wird auf den Flusslandschaften der Wutach und der Quellregion der Donau liegen. Das erlernte Wissen ist jedoch auch auf andere Flusslandschaften übertragbar.

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Landesweit schon 100 Gewässerexperten

Mehr als 100 Personen haben sich in Baden-Württemberg zum Gewässerführer ausbilden lassen. Sie geben ihr Wissen nun mit viel Engagement weiter: Vom Erforschen der Wasserlebewesen über die historische Gewässernutzung bis hin zur Durchführung von Kunstaktionen ist alles möglich. So wird sowohl die Schönheit der Natur als auch deren Schutzanspruch weitergegeben und somit ein wichtiger Beitrag zur Umweltpädagogik geleistet. Die Kursgebühr beträgt 300 Euro pro Person.

Informationen und den Anmeldeflyer gibt es unter www.lrasbk.de oder telefonisch beim Umweltamt unter 0 77 21/913 76 49.