Nun ist die Katze aus dem Sack: Thomas Herzog wird sich um eine weitere Amtszeit als Oberbürgermeister in Schramberg bewerben. Das gab er jetzt anlässlich des Neujahrsempfangs in der Turn- und Festhalle im Stadtteil Sulgen bekannt. Musikalisch eröffnet hatte die Veranstaltung der Musikverein Sulgen.

"Zeit, dass sich was dreht", war das Motto, mit dem Schramberg ins Jubiläumsjahr 2017 gestartet ist. "Denn im Jubiläumsjahr haben wir oft und meist wehmütig auf die sogenannte gute Zeit, auf die gute alte Zeit, zurückgeschaut", gibt sich Thomas Herzog etwas wehmütig gestimmt. Mit Blick auf das zurückliegende Jahr stellt der Oberbürgermeister fest, "haben wir zusammen für unsere Stadt vieles erreicht, einiges auf den Weg gebracht, aber auch manches noch nicht geschafft."

Nicht alles wie gewünscht ist in einigen Stadtteilen, darunter auch in Tennenbronn, gelaufen. "Mit kommunalen Wohnbaugebieten im Stadtteil Tennenbronn sind wir nicht vorangekommen", so der Rathauschef.

Erwartungsvoll hören die Gäste am Neujahrsempfang Oberbürgermeister Thomas Herzog zu. Bild: Werner Müller
Erwartungsvoll hören die Gäste am Neujahrsempfang Oberbürgermeister Thomas Herzog zu. | Bild: Werner Mueller

Im Wesentlichen sei dies durch die nicht vorhandene Grundstücksverfügbarkeit und teilweise krankheitsbedingt wegen verringerter Personalkapazitäten so gelaufen. Für den Stadtteil Tennenbronn kann OB Herzog vermelden, dass die Stadt nunmehr im Besitz der wesentlichen Flächen im Baugebiet Bergacker IV ist. "Das Bebauungsplanverfahren wollen wir bis zum Sommer abschließen."

Es soll eine Studie für einen Radweg aus der Talstadt nach Tennenbronn ins Remsbachtal zum Freibad geben. Als größte Einzelinvestition, die bereits im Stadium des Vorentwurfs steht, ist das Freibad in Tennenbronn genannt. Diese Investition über fünf Millionen Euro erleichtert es, die notwendigen Aufgabenstellungen rund um den Remsbachhof und den Ferienpark anzugehen.

Als nächste Großinvestition im Haushaltsplan steht der Neubau einer Mehrzweckhalle oder die Generalsanierung der bestehenden Halle an. Ende März werden die Bewohner Tennenbronns in einer Bürgerversammlung über den Stand der Dinge unterrichtet, so Thomas Herzog.