Schramberg (him) Nach dem Tennenbronner Ortschaftsrat hat auch der Ausschuss für Umwelt und Technik dem Gemeinderat empfohlen, die Freibadpläne des Büros Schick von einer Arbeitsgruppe durchleuchten und gegebenenfalls verändern zu lassen.

Dies hatte die CDU beantragt und dem war der Ausschuss einmütig am Donnerstagabend gefolgt. Oberbürgermister Thomas Herzog hatte zunächst darauf hingewiesen, dass die Stadtwerke, die Stadtverwaltung und das Büro Schick mit der Vorlage eines Planentwurfs dem Wunsch des Rates gefolgt seien. Der Rat habe den "straffen Zeitplan vorgegeben, damit ein Zuschussantrag rechtzeitig gestellt werden kann, sollten wir nächstes Jahr bauen wollen." Die Antragsfrist endet am 30. September. "Wir haben uns nie dagegen gesperrt, längere Zeit zu beraten. Wir wollen keinen Schnellschuss wegen Zuschuss."

Stadtwerkeleiter Peter Kälble machte klar, dass die Modernisierung kommen müsse, um die Wasserqualität sichern und gewährleisten zu können. Das in die Jahre gekommene Bad müsse aber auch attraktiver werden. Ein attraktiveres Bad locke mehr Gäste. Bei Mehreinnahmen von 50 000 Euro, so Kälble ließen sich "Investitionen in Attraktionen von 700 000 bis 800 000 Euro auf 15 Jahre finanzieren". Architekt Uwe Keppler von Schick stellte die Pläne wie schon im Ortschaftsrat ausführlich vor. Er riet, zusätzliche Attraktionen einzubauen und insbesondere den Kinderbereich ansprechender zu gestalten. Die Erfahrung zeige, dass die Nichtschwimmerbereiche viel stärker genutzt werden als die Schwimmerbereiche.

Um die Diskussion abzukürzen, fragte OB Herzog, wie sich die anderen Fraktionen zum CDU-Antrag verhielten. Für SPD-Buntspecht erklärte Mirko Witkowski auch seiner Fraktion gehe "Gründlichkeit vor Schnelligkeit." Ziel sei ein Bad für alle Generationen. Oskar Rapp sah es für die freie Liste ähnlich und nannte das vorgesehene Vorgehen "zielführend". Auch ÖDP-Rat Volker Liebermann sagte, das sei "der richtige Weg".

Damit auch wirklich alle Gemeinderäte die Informationen aus erster Hand bekommen, bat Jürgen Kaupp (CDU), dass die Vertreter des Büros Schick ihren Vortrag im Gemeinderat nächste Woche wiederholen.