Das Malheur passiert seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit. Jetzt war es wieder soweit. Nach einer heftigen Berührung mit der Limousine einer Autofahrerin hing – mal wieder – ein Laternenpfahl auf dem Platz vor dem Schramberger Rathaus ziemlich schief. Wieder einmal musste der Bauhof ran. Denn meist beim Rückwärtsfahren passiert es: Lieferwagenfahrer aber auch Autofahrer übersehen auf dem Platz vor dem Schramberger Rathaus die Laternenpfähle.

Diese ausgeprägte Vorliebe für Missgeschicke in hervorgehobener Citylage lässt sich dabei selbst mit einem noch so vorausschauenden Beschaffungswesen nicht kompensieren. Die besonderen Rathausvorplatz-Masten gehen dem Bauhof inzwischen aus. Diesmal sei "zufällig noch einer dagewesen", erzählt Bauhofleiter Steffen Auber. Sonst könne die Lieferung der exotischeren Masten Wochen oder gar Monate dauern.

Seit den Ostertagen steht er wieder grade.
Seit den Ostertagen steht er wieder grade.

Wenn ein normaler Laternenpfahl ersetzt werden muss, kostet das zwischen 800 und 1000 Euro. Hinzu komme noch die Arbeitszeit fürs Abmontieren des kaputten Masten und wieder Aufstellen und Anschließen des neuen Lichtträgers. Wer also unbedingt vor dem Schramberger Rathaus rumkurven muss, der sollte häufiger in den Rückspiegel schauen.

st-georgen.redaktion@suedkurier.de