Zum achten und vorerst letzten Stadtspaziergang im Rahmen der Bewerbung Schrambergs um eine Landesgartenschau lädt die Stadtverwaltung alle interessierten Einwohner nach Heiligenbronn ein. Am Montag, 9. Juli, um 18.30 Uhr, wird es im Elisabetha-Glöckler-Saal der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn nochmals um das „Grüne Band“ in der Landesgartenschaubewerbung gehen, diesmal im Kontext mit der Stiftung Heiligenbronn.

Beispielhaft für Schramberg haben das Kloster Heiligenbronn und die Stiftung St. Franziskus das soziale Miteinander in den Fokus ihres Handelns gestellt. In der Bewerbung um eine Landesgartenschau geht es um die lebenswerte Stadt, um Zukunftssicherung und damit auch um das Miteinander in unserer Stadtgesellschaft. Aktuell zu diesem Blickwinkel werden die studentischen Abschlussarbeiten aus der Semesterarbeit „Sinneserlebnispfad – Wie sehen Blinde Landschaft?“ ausgestellt, die im Fachgebiet Landschaftsarchitektur (FGLA) der Fakultät für Architektur im Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) in Kooperation mit der Stiftung Heiligenbronn erarbeitet wurden.

Neben dem Blick auf Heiligenbronner Themen bietet der Termin die Gelegenheit, die Erkenntnisse und Ergebnisse aus den bisherigen Spaziergängen zusammenzufassen. Die Stadt lässt die einzelnen Schritte in der Bewerbung Revue passieren und zieht eine erste Bilanz, bevor Ende Juli die Entscheidung des Ministerrates erfolgt, welche Städte 2026, 2028 und 2030 zum Zuge kommen.

Im Anschluss an Vorträge zur Entwicklungsplanung der Stiftung durch den Vorstand und dem Stand der Bewerbung zur Landesgartenschau durch den Fachbereich Umwelt und Technik, lädt Oberbürgermeister Thomas Herzog zu einem Spaziergang und Ideenaustausch ein.

Unter dem Motto „Schramberg – zu neuen Ufern“ werden am Montag, 16. Juli, um 18 Uhr, in der Mediathek Entwurfsarbeiten von Studenten des Sommersemesters 2018 der Hochschule Konstanz, Fachrichtung Architektur, präsentiert. Die Studenten haben sich mit dem Thema „Wassersensitive Stadt“ aus der Landesgartenschau-Bewerbung befasst. Für den Bereich entlang der Schiltach vom Busbahnhof bis zur Heilig-Geist-Kirche und zum Gymnasium wurden interessante Ideen entwickelt.

Die Ausstellung der Entwurfsarbeiten kann zusammen mit den Visualisierungen aus der Landesgartenschaubewerbung von Dienstag, 17. Juli, bis Samstag, 28. Juli, zu den Öffnungszeiten der Mediathek besichtigt werden.