Er starb noch an der Unfallstelle. Mit im Auto saßen seine Frau und zwei fünf Jahre alte Zwillingskinder, teilte die Polizei am Montagabend mit. Die Frau und beide Kinder wurden ebenfalls verletzt und in verschiedene Krankenhäuser transportiert.

Der 33 Jahre alte Familienvater war mit dem Wagen mit Karlsruher Kennzeichen gegen 14.25 Uhr in Richtung Schiltach unterwegs gewesen. Dabei waren auch seine zwei Jahre jüngere Frau und die beiden Kinder. Etwa auf der Hälfte der Strecke fiel neben der Bundesstraße ein Baum um. Er krachte nach Angaben des Polizeipräsidiums Tuttlingen auf das Dach des Fahrzeugs zwischen A- und B-Säule, also direkt auf die beiden Vordersitze.

Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, er hat das Kind gegen 15.30 in eine Unfallklinik geflogen. Er war auf einer Wiese in der Nähe des Unglücksortes bei strömendem Regen gelandet.

Für die Rettungsarbeiten musste die Bundesstraße mehrere Stunden gesperrt werden. Bild: Martin Himmelheber
Für die Rettungsarbeiten musste die Bundesstraße mehrere Stunden gesperrt werden. Bild: Martin Himmelheber

Der Abschnitt der B 462 war für die Rettungsmaßnahmen gesperrt, die Polizei hat die Autofahrer umgeleitet, die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme dauerten mehrere Stunden. Die Polizei bat Autofahrer, den Bereich weiträumig zu umfahren. Es hatte sich in beiden Richtungen ein längerer Rückstau gebildet.

Die Ursache dafür, dass der Baum auf den fahrenden Wagen gestürzt ist, ist nicht bekannt. Ebenso die Höhe des Sachschadens.

Laut einer Augenzeugin des schweren Unfalls gab es keinen sichtbaren Anlass dafür, dass der Baum umknickte. Es war windstill, ein Gewitter mit Starkregen begann erst nach dem Unfall. "Die Leute in dem Auto hatten keine Chance", so die Frau, die unmittelbar hinter dem Unglücksauto anhalten konnte und den Unfall gesehen hatte.

Vor Ort waren Einsatzkräfte der Schiltacher Feuerwehr, die den umgestürzten Baum absägten und die Verletzten aus dem total demolierten Auto befreit haben. Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren im Einsatz. Die Polizei regelte den Verkehr, der Unfalldienst untersuchte die genaue Unglücksursache.