Bürgermeisterstellvertreterin Silke Burger hatte die Überraschungsfeier für Jörg Frey streng nach Corona-Regeln organisiert. Eingeladen waren auch Weggefährten. So war der aktuelle Gemeinderat vollzählig vor Ort. Landrat Sven Hinterseh war ebenso gekommen wie Oberbürgermeister (OB) Jürgen Roth aus Villingen-Schwenningen und der heimische Landtagsabgeordnete Karl Rombach sowie die beiden Pfarrer Andreas Treuer und Markus Ockert. Und natürlich waren auch Freys Ehefrau Sigrid und die beiden Söhne samt Ehefrauen dabei.

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„Wir hätten gerne noch weitere Personen eingeladen und viele wären auch gerne gekommen, aber aufgrund der aktuellen Situation war das leider nicht möglich“, bedauerte Silke Burger.

Mit 29 Jahren war Frey damals als Kandidat angetreten und erreichte ein grandioses Ergebnis. „Schuldenabbau“, so erinnerte sich Burger, „war seine Devise – mit Erfolg. Aber er wollte auch Neues schaffen und Bewährtes erhalten – ebenfalls mit Erfolg.“

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Burger zählte einige Beispiele aus den vergangenen 25 Jahren auf: Rathaus-Neubau, Schanzen-Umbau, Straßensanierungen, Baugebiete und die Umgestaltung des Kurparks. Aber nicht nur in der Gemeinde zeigte Frey Engagement, sondern auch weit darüber hinaus und konnte so ein umfangreiches Netzwerk aufbauen. „Insgesamt“, so resümierte sie, „hatten die Schonacher vor 25 Jahren eine sehr gute Wahl getroffen.“

Sven Hinderseh überreicht die Steele und Urkunde des Gemeindetags.
Sven Hinderseh überreicht die Steele und Urkunde des Gemeindetags. | Bild: Claudius Eberl

Die Gratulanten

  • Landrat Sven Hinterseh überreichte Frey zum Dienstjubiläum die Stehle des Gemeindetags. 25 Jahre, das sei eine lange Zeit, so Hinterseh. Vor allem in Zeiten höherer Ansprüche der Bürger auch manchmal kraftraubend. In Schonach habe man in den vergangenen 25 Jahren sehr vieles richtig gemacht, wofür der Bürgermeister viel Anerkennung verdient. Aber nicht nur für die Gemeinde sei Frey tätig gewesen, er schaue auch über den Tellerrand hinaus, hatte auch für den Kreis viele Verdienste. „Sie sind nicht in der Vergangenheit stehen geblieben, Sie sind am Puls der Zeit geblieben“, stellte Hinterseh fest.
  • Oberbürgermeister Jürgen Roth aus Villingen-Schwenningen bezeichnete Frey, dessen Stellvertreter er als Bürgermeistervertreter im Kreis ist, als tollen Typen, gradlinig und verlässlich. „Wir sind glücklich das wir dich haben“, sagte Roth.
  • Geistliche: Der evangelische Pfarrer Markus Ockert und sein katholischer Kollege Andreas Treuer wünschten Frey, dass ihm nie die Ideen und Geduld ausgehen sollten. „25 Jahre im Amt – das spricht für sich, zeigt das Vertrauen, das ihn Sie gesetzt und von Ihnen erfüllt wurde.“
  • Landtagsabgeordneter Karl Rombach, der einst 1995 als Gegenkandidat Freys angetreten war, stellte fest, dass die Gemeinde eine tolle Entwicklung genommen habe, entscheidend sei der Kopf – in diesem Fall eben der Bürgermeister. „Du bist der Verantwortung gerecht geworden“, versicherte Rombach.
Jörg Frey und seine Frau Sigrid Frey haben Grund zum Strahlen.
Jörg Frey und seine Frau Sigrid Frey haben Grund zum Strahlen. | Bild: Claudius Eberl

Der Geehrte

Und der Geehrte selbst? Der zeigte sich gerührt, meinte bescheiden, dass er „so viel Honig ja gar nicht verdient hätte“. Hätte er die 25 Jahre in Schonach nicht gehabt, so versicherte er, würde er etwas vermissen. Er dankte allen Mitstreitern, vorneweg seiner Familie, die vor 25 Jahren den Entschluss, nach Schonach zu ziehen, mitgetragen und hier mittlerweile Heimat gefunden habe. „Dieser Abend bedeutet mir sehr viel“, schloss Frey.

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Zum Bedauern der Organisatorin konnten nicht alle Weggefährten, viele davon mittlerweile zu Freunden geworden, kommen. Aber zumindest konnten sie zahlreiche Videobotschaften senden. So ziemlich alle Schonacher Vereine gratulierten mit kurzen Filmchen, ebenso die Landtagsabgeordnete Martina Braun, Hans-Peter Pohl, Manfred Kuner und DSV-Präsident Franz Steinle. Musikalisch sorgte der Musikverein für Unterhaltung, aufgrund der Umstände ebenfalls per Videobotschaft.

Der Jubilar auf einem von Lukas Spath gemachten Balanz-Sitz (linkes Bild, im Uhrzeigersinn).
Der Jubilar auf einem von Lukas Spath gemachten Balanz-Sitz (linkes Bild, im Uhrzeigersinn). | Bild: Claudius Eberl

Nach dem offiziellen Teil waren die Gäste zu einem kleinen Snack eingeladen, selbstverständlich an Tischen sitzend und mit dem gebührenden Abstand zum Tischnachbarn.

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