Optimistisch blickt die Geschäftsleitung des Rombach-Holzwerks in Schonach auf das bereits begonnene Jahr 2021. Die Baukonjunktur und auch die Exportmärkte bewegen sich nach wie vor auf hohem Niveau. Durch die hohe Produktvielfalt sehe man hier weiterhin gute Absatzmöglichkeiten, heißt es in einer Mitteilung.

Gute Absatzmöglichkeiten und treuer Mitarbeiterstamm

Das Holzwerk blickt auf ein turbulentes Jahr 2020 zurück, das von großen Höhen, aber auch Tiefen geprägt war. Gute Absatzmöglichkeiten und ein treuer Mitarbeiterstamm sorgten laut Firmenleitung für einen erfolgreichen Abschluss eines ganz besonderen Geschäftsjahres.

Vielseitiger Mitarbeiter

Besonders hervorzuheben ist laut Betreiberfamilie Rombach Mitarbeiter Zdravko Bozuric, der seit 25 Jahren zum Familienunternehmen gehört. Bozuric absolvierte bei Rombach die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker, arbeitete bereits in verschiedenen Positionen und kann entsprechend vielseitig aushelfen, was ihn zu einem wichtigen Mitarbeiter mache. Für die getane Arbeit, für seine Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und Treue wurde Bozuric ein Geldpräsent und die Ehrenurkunde der IHK überreicht.

Zdravko Bozuric zeigt stolz seine Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitarbeit im Rombach-Holzwerk in Schonach.
Zdravko Bozuric zeigt stolz seine Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitarbeit im Rombach-Holzwerk in Schonach. | Bild: Rombach

Heimisches Holz bis in die USA verkauft

Zu Jahresbeginn verursachten die Stürme Sabine und Bianca große Mengen an Sturmholz, die nach den käferholzreichen Vorjahren noch mehr Schadholz auf den Markt brachten. Das Schonacher Sägewerk versuchte, die Schadholzmengen aus der Region, so gut es ging, aufzunehmen. Dies war unter anderem durch gute Absatzmöglichkeiten realisierbar. So hat das Schwarzwälder Unternehmen 2020 erstmalig über Zwischenhändler seine Produkte in den USA absetzen können.

Regionaler Markt und überregionale Kunden

Man sehe sich jedoch weiter als Anbieter von Holz für den regionalen Markt, wobei man durchaus auch überregionale Kunden bedienen könne, wie die beiden Geschäftsführer Herbert Rombach und seine Tochter Carina Rombach mitteilen.

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Kurzarbeit war kein Thema

Auch die Pandemie konnte nach einer ersten Delle gut kompensiert werden. Viele Privatkäufe – direkt oder indirekt bei Rombachs Kunden – besonders im Douglasienbereich führten dazu, dass Kurzarbeit eigenen Aussagen zufolge kein Thema war. Man wäre im Gegenteil dazu bereit, noch weitere Mitarbeiter einzustellen.

Brand in der Hackschnitzelheizung

Glück im Unglück hatte das Unternehmen am 11. März 2020. Ein technischer Defekt löste in der Hackschnitzelheizung einen Vollbrand aus. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, und die Schonacher Feuerwehr konnte das Übergreifen auf umliegende Betriebsgebäude verhindern.

Sogar andere Sägewerke helfen aus

Viele aufwändige Überbrückungslösungen und ein treuer Kunden- und Mitarbeiterstamm machten es laut Firmenleitung möglich, die Produktion relativ nahtlos weiterführen zu können. Sehr hilfreich sei hier unter anderem die Bereitschaft mehrerer Sägewerkskollegen gewesen, die die Holztrocknung für Rombachs übernahmen.

Durch die ganzjährige Produktion an der Kapazitätsgrenze konnten im Herbst 2020 noch zusätzliche Rundholzmengen gekauft werden. So hat Rombach versucht, die regionalen Waldbesitzer durch die Abnahme von zusätzlichen Käferholzmengen bestmöglich zu unterstützen.