Noch über 230 Tage müssen vergehen, bis der Weltcup in Schonach ansteht. Doch schon jetzt machen sich die Veranstalter Gedanken, über die Großveranstaltung. Auch die Sportministerin Suanne Eisenmann versprach in diesem Zusammenhang bei einem Vor-Ort-Termin Unterstützung.

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Als Susanne Eisenmann aus ihrer dunklen Limousine an der Langenwaldschanze aussteigt, geht ihr Blick gleich in Richtung des 95 Meter hohen Turms. „Solange ich da nicht runterspringen muss, ist alles gut“, sagt die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport und lacht.

Erstmals Damen am Start

Am 20. und 21. März soll hier der FIS-Weltcup Nordische Kombination stattfinden – erstmals auch mit weiblicher Beteiligung. Doch ob dieser tatsächlich über die Bühne gehen kann steht noch in den Sternen. Nachdem die sportliche Großveranstaltung im vergangenen Winter aufgrund des fehlenden Schnees abgesagt werden musste, könnte nun Corona den Sportlern und Zuschauern ein Strich durch die Rechnung machen.

Bürgermeister Jörg Frey, Susanne Eisenmann mit dem goldenen Buch der Gemeinde und Karl Rombach.
Bürgermeister Jörg Frey, Susanne Eisenmann mit dem goldenen Buch der Gemeinde und Karl Rombach. | Bild: Marc Eich

Das Zurückkehren zur Normalität sei zwar gewünscht, sagt Schonachs Bürgermeister Jörg Frey, betont dann aber: „Die Gesundheit ist das höchste Gut!“ So sieht es auch Eisenmann. Das Problem sei weniger die Sportveranstaltung an sich, als viel mehr die Zuschauer. „Hier gibt es einfach die Gefahr eines Hotspots“, so die Ministerin.

Menschen sind ungeduldig

Viele Menschen seien ungeduldig, „aber wenn etwas passiert, kommen gleich die Vorwürfe, warum man sich so früh für eine solche Veranstaltung geöffnet habe“, sagt Eisenmann. „Alles was möglich ist, machen wir möglich.“ Im Zwei-Wochen-Rhy­thymus würde man überprüfen, was in sportlicher Hinsicht zu verantworten sei.

Schule hat eine Zukunft

Frey und Eisenmann haben mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Karl Rombach, Bernd Kaltenbach (Freie Wähler) und Bürgermeister-Stellvertreterin Silke Burger Fördermöglichkeiten bei der Sporthallen-Sanierung der Dom-Clemente-Schule besprochen. Eisenmann sagte die Unterstützung ihres Ministeriums zu. Die Ministerin lobte die Bildungseinrichtung als „kleine, aber feine und starke Grund- und Werkrealschule“, deren Zukunft gesichert sei.

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