Immer wieder kommt es zu Verunreinigungen von Wiesen, Äckern und öffentlichen Flächen durch Hunde. Die Hinterlassenschaften der Vierbeiner sind unter anderem auch im Schonacher Kurpark ein großes Problem. Die Gemeindeverwaltung Schonach weist daher immer wieder ausdrücklich darauf hin, dass die Hundehalter die Verpflichtung haben, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht in der Landschaft wild liegen zu lassen, sondern entsprechend zu beseitigen oder in Abfallbeutel zu legen und diese mit nach Hause zu nehmen.

Hundehalter missachten immer wieder ihre Verpflichtung, die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner zu entsorgen. Ein besonderes Problem ist, wenn Hunde ihr Geschäft auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verrichten. Die gesundheitlichen Folgen für die Tiere sind gravierend. Bild:  Christel Börsig-Kienzler
Hundehalter missachten immer wieder ihre Verpflichtung, die Hinterlassenschaft ihrer Vierbeiner zu entsorgen. Ein besonderes Problem ist, wenn Hunde ihr Geschäft auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verrichten. Die gesundheitlichen Folgen für die Tiere sind gravierend. Bild: Christel Börsig-Kienzler | Bild: Christel Börsig-Kienzler

Haltern droht Bußgeld

„Immer öfters sind auch im stark frequentierten Kurpark Hinterlassenschaften aufzufinden“, teilt die Gemeindeverwaltung Schonach mit. Alle Hinweise und Appelle an die Hundehalter in der Vergangenheit scheinen ungehört und ohne Wirkung zu bleiben. Verstärkt wird die Gemeindeverwaltung deshalb fortan Kontrollen durchführen und dementsprechend an die Hundehalter ein Bußgeld verhängen.

Hygienische Risiken

Wer einen Verstoß feststellt, darf dies der Gemeindeverwaltung beziehungsweise dem Bürgeramt im Rathaus in der Hauptstraße 21 melden. „Nur gemeinsam kann das Ortsbild der Gemeinde Schonach frei von Hinterlassenschaften werden“, ist sich die Verwaltung sicher. Wie sie schon mehrfach informierte, lassen viele Hundehalter ihre Vierbeiner auf landwirtschaftlich genutzten Flächen frei laufen und abkoten.

„Die hygienischen Risiken werden nicht ernst genommen“, beklagt die Gemeindeverwaltung. „Dass die Tiere fremdes Eigentum verschmutzen und dessen Nutzung beinträchtigen, interessiert kaum jemand.“ Die Folgen der Verschmutzung des Futters vor allem für die Rinderbestände, sind laut Gemeindeverwaltung jedoch gravierend. „Krankheiten werden übertragen und machen den Landwirten zu schaffen“, so die Verwaltung.

„Die hygienischen Risiken gehen aber nicht nur den Landwirt etwas an“, betont die Verwaltung. „Keiner will die Folgen des Hundedrecks als Milch und Fleisch auf dem Tisch haben. Dies macht sich wohl kaum jemand klar, sonst wäre vielleicht etwas mehr Einsicht vorhanden. Eine saubere Nahrungsmittelproduktion geht alle an.“