Die Beschaffung einer neuen Drehleiter für die Feuerwehr Schonach steht schon lange im Raum. Um Kosten zu sparen, war entschieden worden, einer Sammelbestellung von insgesamt acht baugleichen Fahrzeugen beizutreten.

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Die Leistungen wurden Ende Oktober 2020 in zwei Fachlosen EU-weit ausgeschrieben, Abgabetermin war am 1. Dezember 2020 um 13 Uhr. Am gleichen Tag r wurden die Angebote geöffnet, zwei wurden pro Los eingereicht, wobei ein Angebot wegen vergabetechnischer Mängel abgelehnt wurde. Für das erste Los, den Kauf einer Drehleiter DLA (k) 23/12 auf einem Mercedes-Fahrgestell, erhielt die Firma Rosenbauer Deutschland GmbH den Zuschlag, sie veranschlagte pro Fahrzeug 654.553,55 Euro brutto. Für das zweite Los, die Ausrüstung der Drehleiter, erhielt die Firma Wilhelm Barth Gmbh & Co KG für 17.920,21 Euro den Zuschlag. Ein weiteres Los schrieb die Feuerwehr selber aus, dabei ging es um die Atemschutz-Ausrüstung, die weitere 7000 Euro kosten soll.

Günstiger als geplant

Bürgermeister Jörg Frey erklärte, dass die Ausschreibung europaweit über ein Fachbüro getätigt wurde, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Insgesamt, so Frey, kostet das Fahrzeug 670.000 Euro, im Haushaltsplan waren 730.000 zur Verfügung gestellt worden. 575.000 Euro kommen als Zuschüsse aus dem Ausgleichsstock, vom Fachzuschuss des Landes und vom Förderverein der Feuerwehr Schonach, sodass die Gemeinde 95.000 Euro zu finanzieren hat.

Förderverein steuert 120.000 Euro bei

Bernd Kaltenbach (FWV) sagte, dass dies schon eine ordentliche Summe sei. Aber das alte Fahrzeug habe nun über 40 Jahre auf dem Buckel. Der Förderverein der Feuerwehr schieße 120.000 Euro zu. „Einnahmen, die dieser aus dem Volksfest verzeichnete, fließen nun wieder in die Feuerwehrarbeit ein.“

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Bürgermeister Frey griff das Thema auf und bedankte sich beim Förderverein unter der Leitung von Christof Schwer. „Meine Bürgermeister-Kollegen werden nun wieder neidisch schauen, es ist schon sensationell, was der Förderverein da leistet“, lobte Frey und bezeichnete die enorm hohen Zuschüsse des Fördervereins als wohl einmalig im ganzen Land. Insgesamt, so Frey, habe sich die Ausschreibung zusammen mit anderen Gemeinden – auch wenn dies viel Arbeit bedeutete – rentiert, das sehe man nun an der Kostenersparnis.