Die Stützmauer bei der evangelischen Kirche soll repariert werden. Der Gemeinderat stimmte der Vergabe der Planungen zu einem Preis von etwa 26 650 Euro einhellig zu. In einer früheren Sitzung hatte der Schonacher Gemeinderat bereits beschlossen, im Zuge der Arbeiten die Mauer auch gleich nach hinten zu verlegen. Das soll Platz für einen späteren Ausbau des Grubwegs schaffen. Es war beschlossen worden, die entsprechenden Planungsleistungen möglichst zügig zu vergeben. In der jüngsten Sitzung lagen nun die Zahlen vor. Angeboten hatten die Firmen Weiß Ingenieure aus Freiburg und das Ingenieur-Büro Greiner, letzteres allerdings ohne Baugrundgutachten.

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Da im Haushalt 2020 für die Planungen keine Mittel eingestellt sind, schlug die Verwaltung die stufenweise Beauftragung der Objekt- und Tragwerksplanung zuerst in der Leistungsphase eins bis drei vor, der Rest solle 2021 erfolgen. Somit könnten ungefähr 23 000 Euro der Planungsleistungen in das kommende Jahr verschoben werden. Unter Berücksichtigung des fehlenden Baugrundgutachten lagen beide Angebote fast gleichauf. Da man eine Planung aus einer Hand favorisierte, schlug die Gemeindeverwaltung die Vergabe an die Firma Weiß vor.

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Die Ausgabe käme nicht gerade gelegen, sagte Bürgermeister Jörg Frey, aber die Mauer werde wohl nicht mehr lange halten. Daher bat er ausdrücklich um eine Genehmigung der Planungen, um im Fall der Fälle eine zügige Sanierung starten zu können. Warum denn ein Baugrundgutachten nötig sei, wollte Christian Kuner (OGL) wissen. Die Mauer solle ein bis 1,20 Meter nach hinten versetzt werden, erklärte Ortsbaumeister Ansgar Paul. Das Gelände sei ja sehr steil, mit der Baugrube käme man ziemlich nahe an die evangelische Kirche heran. „Daher müssen wir wissen, wie die Kirche gegründet ist, und dementsprechend planen, um die Standsicherheit der Kirche zu gewährleisten.“