Laurin Budnik aus Triberg und Joshua Scherer aus Schonach waren die Social-Media-Manager für Martina Braun. Sie kümmerten sich um Wahlwerbung in den Sozialen Medien, auf die vor allem jüngere Wähler zugreifen. Zudem zeichnete Scherer mit den stellvertretenden Vorsitzenden Simon Hummel und Alica Scherer, für die Organisation des Wahlkampfes innerhalb der Raumschaft Triberg verantwortlich.

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Die Zusammenarbeit mit der Kandidatin habe sich durch regelmäßige Treffen des Wahlorganisationsteams des Kreisverbands ergeben. „Da Martina und ich uns bereits seit ein paar Jahren kennen und sehr gut verstehen, habe ich ihr dann angeboten, sie zu unterstützen, was sie gerne annahm“, erzählt Joshua Scherer. Er selbst habe bereits Erfahrung mit der Betreuung von politischen Social-Media-Kanälen gehabt. Laurin Budnik studiert Online-Medien an der HFU.

Corona schränkt Wahlkampf ein

Durch die alles beherrschende Corona-Pandemie sei der Wahlkampf überwiegend virtuell gewesen. Die Absprachen liefen über Video-Konferenzen, Video-Telefonate, Mails, Messenger und Chatgruppen. Es gab keine Veranstaltungen, Marktstände oder Haustür-Wahlkampf. Der Fokus lag daher auf Plakaten und Flyern. Das Team begann Anfang Februar, die Plakate in der Region aufzuhängen.

Joshua Scherer (vorne), Alica Scherer und Simon Hummel plakatieren.
Joshua Scherer (vorne), Alica Scherer und Simon Hummel plakatieren. | Bild: Joshua Scherer

Foto-Session in Linach

„Wir wollten den Followern Martina als Mensch und Politikerin auf ihren Kanälen auf Facebook und Instagram näherbringen. Dafür haben wir Anfang Januar an einem Tag mehrere Stunden bei ihr daheim in Linach, aber auch in der Region Fotoaufnahmen gemacht und diese Themen-Posts dann in den nächsten Wochen hochgeladen. Mit Hinweisen auf Veranstaltungen und Berichte von Terminen summierte sich das auf bis zu vier Posts pro Tag“, zeigte der 22-jährige Wahlkampfhelfer den Umfang der Arbeit auf.

Produktives Miteinander

Die ganze Zeit über seien sie im Austausch mit Martina Braun gewesen. Im Gegensatz zu vielen Menschen in der Politik sei sie sehr offen für die Ideen anderer – sie habe dem jungen Team großes Vertrauen entgegengebracht. „Wir erzählten regelmäßig von unseren Plänen; von ihr kam der persönliche und fachliche Input für die Texte zu den Bildern, was wirklich ein angenehmes und produktives Miteinander war“, sagt Scherer, der derzeit in Wien ein Auslandssemester absolviert.

Stolz auf das Ergebnis

„In den letzten Wochen vor der Wahl war der Wahlkampf etwas, das mich wirklich jeden Tag beschäftigte. Umso stolzer macht es meine Mitstreiter und mich, dass wir unser Ergebnis im Wahlkreis noch einmal deutlich steigern konnten und vor allem, dass die Grünen jetzt in unseren Ortschaften überall deutlich die stärkste Kraft sind“, sagt Joshua Scherer. Vergangenen Freitag wurde er in den Kreisvorstand gewählt.