Das gab es noch nie, dass die Erstkommunion im September gefeiert wird und die Firmung im Advent. Doch in der Corona-Zeit gibt es immer wieder neue Überraschungen. Bei der jüngsten Pfarrgemeinderatssitzung gab Pfarrer Andreas Treuer die Termine bekannt und informierte über die Änderungen.

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  • Kommunion: Am kommenden Samstag, 19. September, feiert die erste Gruppe der insgesamt 49 Kommunionkinder ihre Erstkommunion und am 26. September die zweite Gruppe. Die Gottesdienste werden jeweils um 17 Uhr in der Pfarrkirche von Schonach gefeiert, jedoch unter Corona-Bedingungen, wie der Pfarrer betonte. Es gibt keine Musikkapelle, keinen feierlichen Einzug und die Kinder zünden im Eingangsportal schon ihre Kerzen an. Sie besetzen nach alter Tradition auch nicht die ersten Bänke oder stehen singend um den Altar, sondern jede Familie bekommt eine eigene Bank und zum Kommunionempfang gehen dann die Angehörigen gemeinsam mit ihrem Erstkommunikanten nach vorne.
  • Firmung: Über die Firmung informierte Gemeindereferentin Birgit Kurzbach. Die Anmeldung läuft schon seit dem 1. September und dauert bis zum 29. September. Die Jugendlichen können sich im Pfarrbüro telefonisch anmelden oder online über die Homepage der Seelsorgeeinheit (SE) Maria in der Tanne.
  • Informationsabend: Am 30. September um 18 Uhr findet in der Schonacher Pfarrkirche der Informationsabend für alle Firm-Bewerber statt. Die jungen Katholiken nehmen die markierten Plätze in der Kirche ein, ihre Eltern können aus Platzgründen am Info-Abend nicht teilnehmen.
  • Firmspender: Bei der Firmung vor zwei Jahren kam der ehemalige Erzbischof Robert Zollitsch als Firmspender in die SE, doch wegen der Corona-Gefahr überträgt die Erzdiözese diese Aufgabe an die zuständigen Pfarrer. So wird Andreas Treuer als Leiter der SE das Sakrament der Firmung in vier Gottesdiensten spenden. Sie finden alle in der Kirche St. Urban statt, und zwar am 27. und 28. November, sowie am 4. und 5. Dezember jeweils um 17 Uhr.
Im Juli 2018 spendete der emeritierte Erzbischof Robert Zollitsch den Jugendlichen der Seelsorgeeinheit „Maria in der Tanne“ das Sakrament der Firmung. In diesem Jahr wird Pfarrer Treuer diese Aufgabe übernehmen.
Im Juli 2018 spendete der emeritierte Erzbischof Robert Zollitsch den Jugendlichen der Seelsorgeeinheit „Maria in der Tanne“ das Sakrament der Firmung. In diesem Jahr wird Pfarrer Treuer diese Aufgabe übernehmen. | Bild: Maria Kienzler
  • Gottesdienste: Birgit Kurzbach wies darauf hin, dass zur Vorbereitung der Firmanden drei Katechetische Gottesdienste stattfinden werden, sie sind für den 21. Oktober sowie den 4. und den 25. November geplant. Diese Gottesdienste wird das hauptberufliche Seelsorgeteam mit Pfarrer Treuer, Diakon Sembach und Gemeindereferentin Kurzbach gestalten.
  • Vorbereitungsteam: Ein ehrenamtliches Vorbereitungsteam steht schon seit Januar in den Startlöchern und wurde bis jetzt durch die Corona-Krise ausgebremst. Die Pfarrgemeinderätinnen Anja Finkbeiner, Carmen Spath und Christiane Palmer haben kürzlich am Online-Seminar der Erzdiözese Freiburg teilgenommen und Ideen zur Vorbereitung gesammelt. Das Firm-Vorbereitungsteam besteht aus eifrigen Pädagoginnen und Pfarrgemeinderätinnen, deren Kinder zu den Firmanden gehören. Sogar zwei kirchlich engagierte Jugendliche gehören zu der Gruppe, die sich zusammensetzt aus Lydia Reffel, Sarah Schwer, Isolde Duffner, Anja Finkbeiner, Christine Nagel, Diana Schmalbach, Susanne Heizmann-Sandner, Christiane Palmer und Carmen Spath.
  • Programm: Die Ehrenamtlichen trafen sich bereits im kleinen Kreis, um das Programm vorzubereiten. „Unser Team freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und wir werden die Angebote am Informationsabend ausführlich vorstellen“, sagte Finkbeiner im Gespräch mit unserer Zeitung. Neben der Möglichkeit, einzelne Themen online zu vertiefen, wird es auch einen Präsenz-Workshop-Tag geben, der in eine Wort-Gottes-Feier mündet. In kleinen Projekten können sich die Firm-Bewerber sogar sozial engagieren.
  • Verabschiedung: Auf Anregung von Anja Finkbeiner wurde der Termin zur Verabschiedung der sieben Pfarrgemeinderäte festgelegt, die bei den Wahlen im April nicht mehr kandidierten. Zum Ende des Kirchenjahres am 21. November soll ihnen nun im Rahmen des Gottesdienstes gedankt werden für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
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  • Raumnutzung: Vorsitzender Gerald Sandner ließ keinen Zweifel daran, dass die Gemeinderäume für die Dauer der Corona-Pandemie nur von kirchen-eigenen Gruppierungen benutzt werden dürfen. Das Pfarrzentrum St. Urban bildet aber eine Ausnahme. Es ist zwar für das Mittagessen der Dom-Clemente-Schüler geöffnet, aber für alle anderen Gruppen gesperrt. Pfarrer Treuer begründete diese Maßnahme mit den Hygiene-Vorschriften, die nur mit viel Aufwand eingehalten werden könnten.
  • Pastorales Konzept: „Wohin wollen wir als Pfarrgemeinde“, hieß der letzte Tagesordnungspunkt, der allerdings wegen der fortgeschrittenen Zeit auf die nächste Sitzung verschoben wurde.

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