Wie Kämmerer Steffen Dold in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats erläuterte, habe man in der Vergangenheit hier teilweise deutliche Gebührenüberschüsse erzielt. Die Abwasserentsorgung der Gemeinde, so Dold, sei aber eine kostenrechnende Einrichtung und habe daher keine Gewinnerzielungsabsicht. Aufgrund dieser Überschüsse habe die Gemeinde die Abwassergebühren über längere Zeit niedrig halten können. Da dieses Polster nun aber größtenteils aufgebraucht sei, werde eine Anpassung der Sätze erforderlich.

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Dem Gremium legte der Kämmerer daher eine neue, umfangreiche, Gebührenkalkulation für die kommenden zwei Jahre vor – aufgestellt vom Büro Heyder und Partner, Tübingen. Hierbei ging es auch um die Einhaltung der aktuellen Rechtsprechung.

Diese Kosten kommen auf die Bürger zu

In der anschließenden Aussprache gab es Zustimmung für den Vorschlag der Gemeinde. Einen weiterführenden Gedanken brachte Gerhard Kienzler (OGL) in die Diskussion ein. Er hält eine höhere Niederschlagswasser-Gebühr für erstrebenswert, um dadurch mehr Anreize für eine private Regenwasser-Nutzung anzubieten.

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Bürgermeister Jörg Frey sagte zu, dass das Verhältnis zwischen den Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser künftig regelmäßig geprüft werde. So könne eine Ausgewogenheit bei den Gebühren gewährleisten werden.

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